Überblick
Der Masterstudiengang Vergleichende Geschichte der Neuzeit an der Universität Freiburg widmet sich der vertieften Erforschung historischer Entwicklungen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Studium zeichnet sich besonders durch seinen geschichtsvergleichenden Ansatz und die Berücksichtigung interkultureller Perspektiven am Wissenschaftsstandort Freiburg aus. Studierende erwerben umfassende analytische Kompetenzen für eine akademische Laufbahn sowie für anspruchsvolle Aufgaben im Kultur- und Medienbereich.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang „Vergleichende Geschichte der Neuzeit“ an der Universität Freiburg vermittelt vertiefte Kenntnisse zur Analyse politischer, sozialer, ökonomischer und kultureller Phänomene vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Studierende lernen, historische Entwicklungen im Vergleich sowie im interkulturellen Kontext epochen- und regionsübergreifend zu verstehen. Das Studium umfasst vier Semester Regelstudienzeit und wird mit 120 ECTS-Punkten abgeschlossen.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert methodische Grundlagen mit flexiblen Spezialisierungsmöglichkeiten:
- Grundlagenbereich (1. & 2. Semester): Einführung in Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft sowie je eine Veranstaltung zu den drei Epochen Frühe Neuzeit, 19. Jahrhundert und 20./21. Jahrhundert.
- Komparative Geschichte (2. Semester): Exklusives Masterseminar mit Tutorat zur vergleichenden Geschichte sowie die Lektüre relevanter Schlüsseltexte.
- Vertiefungsbereich (ab 2. Semester): Individuelle Spezialisierung in wahlweise Deutscher, Westeuropäischer, Osteuropäischer, Außereuropäischer oder Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte.
- Praxis- und Aufbaubereich (3. Semester): Forschungskolloquium, Vertiefungsseminar sowie Übungen (z. B. Paläographie der Neuzeit, Quellenkunde, Archivwesen, Medienkunde/Datenbanken) und Exkursionen oder weiterführende Sprachkurse.
- Masterarbeit (4. Semester): Eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines historischen Forschungsthemas.
Berufsperspektiven
In der Praxis analysieren Absolventinnen und Absolventen historische Quellen, interpretieren komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge, betreiben eigenständige Forschung und nehmen interdisziplinäre Perspektiven ein. Diese Qualifikationen bereiten gezielt auf Tätigkeiten in akademischen und wissenschaftsnahen Einrichtungen sowie in kulturwissenschaftlichen oder gesellschaftspolitischen Berufsfeldern vor.
Besonderheiten
- Fokus auf Vergleichsmethodik: Ein exklusiv für diesen Studiengang konzipiertes Masterseminar zur Komparativen Geschichte wird von zwei Dozierenden gemeinsam unterrichtet.
- Erstklassige Forschungsinfrastruktur: Freiburg belegt in Geschichts-Rankings regelmäßig Spitzenplätze und bietet Zugang zu exzellenten Bibliotheken sowie Spezialarchiven.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester