Überblick
Der Bachelorstudiengang Umweltinformatik an der Hochschule Bochum verknüpft fundierte Informatikkompetenzen mit Themen der ökologischen Nachhaltigkeit. Studierende am Standort Bochum lernen, komplexe Umweltdaten zu erheben, zu modellieren und digitale Anwendungen für den Klimaschutz sowie die Energiewende zu entwickeln. Das in Nordrhein-Westfalen einzigartige Studium verbindet IT-Engineering direkt mit praxisnahen gesellschaftlichen Zukunftsfragen.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen der Umweltinformatik entwickeln digitale Lösungen für Klimaschutz, Energiewende, Mobilität und Umweltgesundheit. In der Praxis erstellen sie unter anderem Klimamodelle, entwickeln digitale Stadt-Zwillinge, werten Sensordaten aus und programmieren nachhaltige Software für Kommunen, Regionen und Unternehmen.
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Umweltinformatik (B.Sc.) an der Hochschule Bochum vereint Informatik, Geoinformatik und Umweltwissenschaften. Studierende erwerben Programmier- und Datenkompetenzen, um ökologische und räumliche Fragestellungen systematisch zu analysieren und zu modellieren. Das zulassungsfreie Studium im Fachbereich Vermessungstechnik wird in Vollzeit (7 Semester) sowie als kooperative Variante (9 Semester) angeboten.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist klar informatikzentriert aufgebaut und verzahnt mathematisch-informatische Grundlagen mit Umweltanalysen und praxisnahen Projekten. Zu den Kernmodulen zählen:
- Informatik & Software Engineering: Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Webtechnologien, IT-Sicherheit sowie nachhaltiges Softwaredesign (Green Coding).
- Data Science & KI: Maschinelles Lernen, Künstliche Intelligenz und Datenanalyse.
- Umwelt- & Geoinformatik: Umwelt- und Geoinformationssysteme (GIS), Management von Umweltdaten, Sensorik, Fernerkundung und Erdbeobachtung.
- Modellierung & Zukunftsthemen: System Erde, Modellierung und Simulation von Umweltsystemen, Digitale Zwillinge, Smart Cities, Klimaresilienz sowie Lebenszyklusanalyse (LCA).
Berufsperspektiven
Absolventen arbeiten an der Schnittstelle von IT, Umwelt und Gesellschaft. Sie finden Beschäftigung in IT- und Umweltunternehmen, in der öffentlichen Verwaltung auf kommunaler oder regionaler Ebene sowie in Forschungseinrichtungen. Dort übernehmen sie Fach- und Führungsaufgaben im Umweltmonitoring, bei der Auswertung von Geodaten oder in Projekten zur Ressourcen- und Energiewende.
Besonderheiten
- Einmalig in NRW: Der Studiengang ist in Nordrhein-Westfalen einzigartig und führt die erfolgreiche Geoinformatik der Hochschule Bochum fort.
- Praxis- und Projektorientierung: Ab dem zweiten Semester arbeiten Studierende durchgehend in interdisziplinären Teams an realen Fragestellungen.
- Individuelle Vertiefung: Erwerb eines gezielten Profils im Bereich Geoinformatik (GIS-Analysen, Kartographie, räumliche Daten) möglich.
- Zulassungsfrei: Der Studiengang hat keinen N.C. und bietet ein flexibles Studium in Vollzeit oder in kooperativer Form.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
https://www.hochschule-bochum.de/umweltinformatik/
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester