Überblick
Der weiterführende Masterstudiengang Migration und Diversität an der Universität zu Kiel widmet sich den Herausforderungen und Chancen einer pluralistischen Gesellschaft. Studierende analysieren in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt soziale Ungleichheiten, politische Rahmenbedingungen sowie intersektionale Diskriminierung aus einer interdisziplinären Perspektive. Ein besonderes Profilmerkmal ist die Spezialisierung auf ausgewählte Weltregionen in Kombination mit dem Erwerb relevanter Sprachkenntnisse.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Masterstudiengangs „Migration und Diversität“ an der Universität zu Kiel ist die Möglichkeit, einen vertieften regionsspezifischen Schwerpunkt (MENA-Region oder Osteuropa) mit dem integrierten Erwerb oder der Vertiefung einer passenden Regionalsprache zu verbinden. Der Studiengang vermittelt fundierte Kenntnisse über gesellschaftlichen Wandel, Teilhabe sowie den konstruktiven Umgang mit Vielfalt in einer postmigrantischen Gesellschaft. Studierende analysieren interdisziplinär historische wie aktuelle Migrationsprozesse und erlernen die methodischen Werkzeuge zur Durchführung eigener Forschungsprojekte.
Studieninhalte & Module
- Theorien der Migrations- und Diversitätsforschung: Auseinandersetzung mit zentralen Konzepten zu Migration, Diversität und gesellschaftlicher Transformation.
- Intersektionale Diskriminierung und Recht: Analyse sozialer Ungleichheiten sowie aktueller Debatten in der Migrationspolitik und im Migrationsrecht.
- Methoden der empirischen Forschung: Vermittlung von Kompetenzen zur Entwicklung und Umsetzung eigener Forschungsvorhaben bis zur Masterarbeit.
- Regionsspezifischer Schwerpunkt: Vertieftes Studium der gesellschaftlichen Dynamiken und kulturellen Kontexte der MENA-Region oder Osteuropas.
- Integrierter Spracherwerb: Erlernen oder Vertiefen einer relevanten Sprache (Arabisch, Persisch, Türkisch für MENA; Ukrainisch, Polnisch, Tschechisch, Russisch für Osteuropa).
- Interdisziplinäre Perspektiven: Kombination von Inhalten aus Soziologie, Pädagogik, Islamwissenschaft, Slavistik, Sprachwissenschaft und osteuropäischer Geschichte.
Berufsperspektiven
Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis in Forschungsprojekten und Praktika bereitet das Studium sowohl auf eine wissenschaftliche Laufbahn in der Forschung vor. Ebenso qualifiziert der Abschluss für vielfältige Fach- und Führungstätigkeiten in Organisationen, gesellschaftlichen Institutionen und Unternehmen.
Besonderheiten
Erforderliche Sprachkenntnisse für den gewählten Schwerpunkt können studienbegleitend über spezifische Sprachmodule nachgeholt werden, wobei sich die Studiendauer bei fehlenden Vorkenntnissen entsprechend verlängert. Zudem zeichnet sich der Studiengang durch sein breites interdisziplinäres Fächerspektrum aus, das geistes- und sozialwissenschaftliche Ansätze vereint.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Einschlägiger Bachelorabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss. Weitere Anforderungen sind in der Prüfungsordnung/Studienqualifikationssatzung festgelegt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester