Überblick
Der Masterstudiengang Politikwissenschaft: Kritik - Herrschaft - Transformation an der Universität Kassel zeichnet sich durch seine konsequente Ausrichtung auf forschungsorientierte, kritische Theorieansätze aus. Im Fokus stehen die Analyse gesellschaftlicher Machtverhältnisse, globaler Ungleichheiten sowie aktueller Transformationsprozesse. Das Studium am Standort Kassel zeichnet sich zudem durch eine hohe Flexibilität mit individuellen Vertiefungsmöglichkeiten und der Option eines Teilzeitstudiums aus.
Studieninhalte
Der forschungsorientierte Master-Studiengang „Politikwissenschaft: Kritik – Herrschaft – Transformation“ an der Universität Kassel zeichnet sich durch sein einzigartiges Profil aus, das eine Vielzahl kritischer politikwissenschaftlicher Ansätze in den Mittelpunkt von Lehre und Forschung stellt. Das viersemestrige Studium mit dem Abschluss Master of Arts fokussiert sich gezielt auf die Analyse und Kritik politischer Herrschaft sowie auf Prozesse gesellschaftlicher Transformation. Studierende erhalten durch die Kombination von Pflicht- und Wahlkursen die Möglichkeit, ein individuelles wissenschaftliches Profil zu entwickeln.
Über den Studiengang
Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Politikwissenschaft sowie angrenzender Disziplinen. Das Studium ist forschungsorientiert aufgebaut und bietet Raum für vertiefte theoretische und empirische Analysen. Die Lehre verbindet grundlegende gesellschaftspolitische Fragestellungen mit spezialisierten kritischen Perspektiven.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte gliedern sich in grundlegende Themenbereiche und bieten im weiteren Verlauf Vertiefungsmöglichkeiten. Zu den Kernbereichen gehören:
- Staat, Recht, Demokratie und Sozialpolitik
- Politische Ökonomie (der Arbeit)
- Politische Ökologie
- Geschlechterverhältnisse
- Globalisierung und Nord-Süd-Beziehungen
- Vergleichende Politikwissenschaft bzw. regional-spezifische Phänomene (z. B. EU oder Lateinamerika)
- Vertiefende Perspektiven: post-koloniale, feministische, materialistische und poststrukturalistische Ansätze
Berufsperspektiven
Als explizit forschungsorientierter Studiengang bereitet der Master primär auf eine wissenschaftliche Laufbahn und Tätigkeiten in der Forschung vor. Die Studierenden erwerben vertiefte Fähigkeiten zur eigenständigen kritischen Analyse komplexer politischer und gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Diese analytischen Kompetenzen qualifizieren darüber hinaus für anspruchsvolle Aufgaben in praxisnahen Handlungsfeldern der Politik und Gesellschaft.
Besonderheiten
- Studierendeninitiative in der Lehre: Es besteht die Möglichkeit, ein Teil-Modul durch ein von Studierenden selbst konzipiertes Seminar zu ersetzen.
- Flexibles Auslandsstudium: Anstelle eines Wahlmoduls kann wahlweise ein Auslandsstudiensemester absolviert werden.
- Interdisziplinäre Öffnung: Neben Kursen der Fachgruppe Politikwissenschaft können nach Rücksprache auch Veranstaltungen aus anderen Studiengängen und Fachrichtungen besucht werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bestandene Bachelor-Prüfung in Politikwissenschaft oder fachlich gleichwertig oder Hochschulabschluss in Psychologie, Soziologie, Sozialwissenschaften, Geschichte, erstes Staatsexamen, Jura, Volkswirtschaft, Kommunikationswissenschaft Humangeographie, Soziale Arbeit, Kulturwissenschaften, Philosophie, Anthropologie, Ethnographie oder Erziehungswissenschaften mit mindestens 60 Credits im Fach Politikwissenschaft und einer Regelstudienzeit von mind. 6 Semestern
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester