Überblick
An der Hochschule Trier verbindet der Bachelorstudiengang Mediziningenieurwesen klassische ingenieurwissenschaftliche Disziplinen des Maschinenbaus mit praxisnaher Medizintechnik sowie Rehabilitationslehre. Studierende lernen am Standort Trier, innovative technologische Lösungen für das Gesundheitswesen zu entwickeln, die von Prothesen bis hin zu komplexen Therapiegeräten reichen. Dieses interdisziplinäre Studium bereitet gezielt auf eine berufliche Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwesen und Medizin vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen arbeiten an der technisch-medizinischen Schnittstelle, um technologische Innovationen für Diagnostik, Prävention, Therapie und Rehabilitation zu entwickeln. Der Studiengang Mediziningenieurwesen (B.Eng.) an der Hochschule Trier kombiniert eine fundierte Ausbildung im Maschinenbau mit medizinischem Wissen sowie Inhalten aus der Sport- und Rehatechnik. Die Qualifikation zielt auf die Ausübung technisch fundierter, medizinnaher Ingenieurfunktionen in der Industrie ab.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung erstreckt sich über eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Der Schwerpunkt liegt zu etwa 60 Prozent im technischen Bereich, ergänzt durch medizinische und physiotherapeutische Grundlagen.
- Naturwissenschaftliche & Technische Grundlagen: Mathematik, Physik, Mechanik, Werkstofftechnologie und Fluidtechnik
- Konstruktion & Fertigung: Maschinengestaltung, Mess- und Regelungstechnik, angewandte Produktionstechnik sowie Additive Fertigung/3D-Druck
- Medizinische & Rehatechnische Inhalte: Grundlagen der Medizin, Physiotherapie, Sport- und Trainingslehre sowie Rehabilitationsansätze
- Praktische Laborarbeit: Projektarbeiten unter anderem im Biomechaniklabor und im Institut für Fahrzeugtechnik
Berufsperspektiven
Der Abschluss Bachelor of Engineering befähigt zum direkten Berufseinstieg in die Medizintechnik-Branche oder zur Weiterqualifikation über ein dreisemestriges Master-Studium (z. B. in Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen). Ingenieurinnen und Ingenieure versorgen den Gesundheitsmarkt mit innovativen technischen Lösungen zur Verbesserung von Diagnostik und Lebensqualität.
- Konstruktion und Entwicklung von medizinischen Geräten, Einrichtungen und Therapiegeräten
- Entwicklung und Fertigung medizinischer Hilfsmittel wie Prothesen, Gehhilfen und Exo-Skeletten
- Konzeption von Reha-Lösungen und Fahrhilfen in der Fahrzeugtechnik
- Tätigkeiten in Fertigung, Handhabung und Qualitätssicherung medizintechnischer Produkte
Besonderheiten
- Vorpraktikum: Ein 12-wöchiges Vorpraktikum ist vorgeschrieben und muss bis zum Ende des zweiten Semesters erbracht werden.
- Zulassung: Der Studiengang ist aktuell nicht zulassungsbeschränkt (kein NC).
- Studienbeginn: Die reguläre Einschreibung erfolgt zum Wintersemester; ein Beginn im Sommersemester ist nur nach Einzelfallprüfung und Beratung möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Praktikum
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester