Überblick
Der Bachelorstudiengang Wirtschafts- und Umweltrecht an der Hochschule Trier verbindet juristisches Fachwissen mit betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Studierende analysieren komplexe rechtliche sowie ökonomische Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Das Studium am Standort Trier bietet eine praxisnahe und interdisziplinäre Ausrichtung als moderne Alternative zum traditionellen Jurastudium.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen bearbeiten komplexe wirtschafts-, umwelt- und energierechtliche Fragestellungen im Kontext der 17 Nachhaltigkeitsziele und verbinden juristische Kompetenzen mit betriebswirtschaftlichem Fachwissen. Der Studiengang stellt eine interdisziplinäre Alternative zum klassischen Jurastudium dar, da er Rechtswissenschaften eng mit Wirtschaftswissenschaften verknüpft. Neben fachlichen Kenntnissen erwerben die Studierenden umfassende Fremdsprachen- und Schlüsselqualifikationen zur eigenständigen Lösung praxisbezogener Probleme.
Studieninhalte & Module
In den ersten vier Semestern werden die Grundlagen des privaten Wirtschaftsrechts, des öffentlichen Rechts und der Betriebswirtschaftslehre vermittelt. Folgende Bereiche bilden die inhaltlichen Schwerpunkte:
- Schwerpunkt Wirtschaftsrecht: Bürgerliches Recht, Schuld- und Sachenrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Wettbewerbs- und Kartellrecht, Arbeitsrecht, Europarecht und Vertragsrecht
- Schwerpunkt Umweltrecht: Immissionsschutz-, Abfall-, Wasser-, Bodenschutz- und Naturschutzrecht sowie Energieumwelt- und Energiewirtschaftsrecht
- Betriebswirtschaftslehre: Ökonomische Kerninhalte zum Verständnis betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge
- Schlüsselqualifikationen: Gründliche Fremdsprachenausbildung, Kommunikationstrainings, Präsentation, Rhetorik, Gruppenarbeiten und Tutorien
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen prüfen in der Praxis unter anderem Projekte hinsichtlich des Haushalts-, Zuwendungs- sowie Vergaberechts oder übernehmen Aufgaben in Bereichen wie Compliance und Data Protection. Die interdisziplinäre Ausbildung qualifiziert für juristisch-ökonomische Schnittstellenpositionen in der Wirtschaft sowie im öffentlichen Sektor.
Typische Arbeitgeber und Tätigkeitsfelder sind:
- Unternehmen aller Art (beispielsweise auf dem Energiemarkt)
- Öffentliche Verwaltung und Behörden (z. B. Bundesämter)
- Unternehmensberatungen
- Verbände, Gewerkschaften und Parteien
- Freiberufliche Tätigkeiten
Besonderheiten
Im 5. Semester des siebensemestrigen Studiengangs absolvieren die Studierenden eine 16-wöchige Praxisphase in einem Unternehmen oder einer Behörde bzw. alternativ ein Auslandssemester an einer Partnerhochschule. Das Akkreditierungsgutachten hebt die überzeugende Verzahnung von Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit der besonderen Betonung umwelt- und energierechtlicher Fächer als Alleinstellungsmerkmal hervor.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester