Überblick
Der Masterstudiengang Geodäsie und Geoinformatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vermittelt vertieftes Fachwissen an der Schnittstelle von modernen Messtechnologien, Geoinformatik und Umweltbeobachtung. Studierende in Karlsruhe profitieren von einer flexiblen Studienstruktur mit individuell wählbaren Vertiefungsrichtungen. Die Kombination aus forschungsnaher Lehre und praxisorientierten Projekten bereitet gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung vor.
Studieninhalte
Ob in der sensorbasierten Fahrzeugnavigation, der Auswertung von Satellitendaten zur Erdsystembeobachtung oder im 3D-Geodatenmanagement: Der weiterführende Masterstudiengang Geodäsie und Geoinformatik (M.Sc.) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bereitet auf vielfältige Experten- und Führungspositionen an der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaften und Informatik vor.
Über den Studiengang
Das viersemestrige Vollzeitstudium umfasst 120 ECTS-Punkte und vertieft die im Bachelorstudium erworbenen wissenschaftlichen Kompetenzen individuell. Studierende profitieren von einer forschungsnahen Lehre sowie einer ausgewogenen Mischung aus Vorlesungen, Übungen und Praxisprojekten. Das Studium wird auf Deutsch absolviert, umfasst jedoch auch einzelne englischsprachige Lehrveranstaltungen.
Studieninhalte & Module
Der Studienplan kombiniert einheitliche Grundlagen mit individuellen Spezialisierungsmöglichkeiten:
- Aufbaustudium (Pflichtbereich, 32 LP):
- Geodätische Weltraumverfahren
- Geoinformatik
- Numerische Mathematik
- Schätztheorie und projektbezogene Datenanalyse
- Grundlagen aus Computer Vision und Fernerkundung
- Geosensoren für Monitoringaufgaben
- Vertiefungsprofile (Wahl von 2 aus 4 Profilen, je 23 LP):
- Computer Vision – Bildanalyse und Sensorik
- Ingenieurnavigation und Prozessmonitoring
- Erdsystembeobachtung – Geomonitoring & Fernerkundung
- Geoinformatik – Modellierung, Verwaltung und Analyse von Geodaten
- Ergänzungsfach (8 LP): Freie Auswahl aus über 30 fachbezogenen Modulen.
- Überfachliche Qualifikationen (4 LP): Erwerb von Soft Skills (z. B. Sprachkurse oder Angebote des House of Competence).
- Masterarbeit (30 LP): Abschlussarbeit im 4. Semester.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind für anspruchsvolle Entwicklungs- und Forschungsaufgaben in der Industrie, in Ingenieurbüros sowie im öffentlichen Dienst qualifiziert. Tätigkeitsfelder umfassen unter anderem die statistische Mustererkennung, die dimensionelle Vermessungstechnik, die regionale Schwerefeldmodellierung sowie die Verwaltung von 3D/4D-Geodatenbanken.
Besonderheiten
Eine organisatorische Besonderheit ist der überschneidungsfreie Vorlesungsplan: Das obligatorische Aufbaustudium findet jeweils in der ersten Semesterhälfte (1. und 2. Semester) statt, während die Profilmodule in der zweiten Semesterhälfte angeboten werden. Zudem ist der Studienbeginn sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich und der Studiengang ist zulassungsfrei.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mindestleistungen in bestimmten Fächern, siehe Zulassungssatzung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester