Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Biochemie an der Universität Heidelberg vertieft das Verständnis molekularer Strukturen und chemischer Abläufe in lebenden Organismen. Studierende profitieren am Wissenschaftsstandort Heidelberg von einer interdisziplinären Schnittstelle zwischen Chemie und molekularer Biologie. Die Ausbildung bereitet gezielt auf eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten in internationalen Forschungsteams vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen erforschen in der Praxis molekulare Strukturen sowie chemische Vorgänge in Lebewesen und arbeiten eigenständig in wissenschaftlichen Forschungsteams der Biowissenschaften und Chemie. Der viersemestrige Masterstudiengang Master of Science in Biochemie an der Universität Heidelberg ist interdisziplinär sowie forschungsorientiert konzipiert. Auf Basis der organischen, anorganischen und physikalischen Chemie sowie der Molekularbiologie vermittelt das Studium vertieftes Wissen über zelluläre Prozesse, Enzymkatalyse und biologische Signalnetzwerke.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte und gliedert sich in Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie praktische Laborphasen:
- Pflichtmodul Biochemistry: Vermittlung vertiefter theoretischer und praktischer Kenntnisse der biochemischen Forschung.
- Interdisziplinäres Pflichtmodul Focus in Biochemistry: Einblicke in aktuelle Forschungsthemen chemischer und biologischer Heidelberger Institute zur Orientierung für die Masterarbeit.
- Drei Wahlpflichtmodule: Freie Auswahl aus einem interdisziplinären Lehrangebot der Chemie und Biologie zur individuellen Schwerpunktsetzung.
- Forschungspraktika: Vierzügige praktische Ausbildung in Form von insgesamt vier achtwöchigen Laborpraktika.
- Masterarbeit: Anfertigung der wissenschaftlichen Abschlussarbeit im vierten Semester.
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für eigenständige Tätigkeiten in biochemischen Berufsfeldern sowie in der chemischen und biowissenschaftlichen Grundlagenforschung. Absolventen arbeiten an den Schnittstellen zu angewandten Disziplinen der Biowissenschaften und erforschen zelluläre Mechanismen oder molekulare Maschinen. Zudem dient der Masterabschluss als Basis für eine Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion oder in benachbarten Fachgebieten.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch eine intensive praktische Ausbildung mit vier achtwöchigen Forschungspraktika aus. Zudem unterstützt die Struktur die studentische Mobilität: Ein Auslandssemester lässt sich (empfohlen im 1., 3. oder 4. Fachsemester) in enger Abstimmung mit der Fachstudienberatung integrieren, ohne die Regelstudienzeit zu verlängern.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
siehe Zulassungsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester