Überblick
Der Masterstudiengang Christentum und Kultur an der Universität Heidelberg widmet sich der historischen Entwicklung sowie der gegenwärtigen Bedeutung des Christentums als kulturelles Phänomen. Studierende im Heidelberger Studium vertiefen ihre fachlichen Kenntnisse in einem individuell gewählten Schwerpunktbereich und verbinden dieses Hauptfach verpflichtend mit einem Begleitfach. Das Programm vermittelt eine systematische theologische Ausbildung und fördert die eigenständige wissenschaftliche Auseinandersetzung.
Studieninhalte
Tätigkeiten in der theologischen Wissenschaft, in der ethischen Urteilsbildung sowie in interkulturellen und religionswissenschaftlichen Handlungsfeldern gehören zu den zentralen Perspektiven für Absolventen des Masterstudiengangs „Christentum und Kultur“ an der Universität Heidelberg. Gegenstand des konsekutiven Studiengangs sind die Genese und die gegenwärtige Gestalt des Christentums als kulturelles Phänomen. Die Studierenden vertiefen ihre Fachkenntnisse und erhalten eine theoretisch sowie empirisch fundierte Ausbildung in einer wählbaren Schwerpunktdisziplin.
Über den Studiengang
Im Masterstudiengang „Christentum und Kultur“ lernen die Studierenden, theologische Texte und Themen wissenschaftlich fundiert zu interpretieren sowie komplexe Fragestellungen eigenständig zu erarbeiten. Der Studiengang vermittelt vertiefte Fachkenntnisse in einem individuell gewählten Spezialgebiet der Theologie oder Religionswissenschaft. Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Master of Arts (M.A.) ab und umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in einen allgemeinen Pflichtbereich (Wissenschaftstheorie), den Pflichtbereich des gewählten Schwerpunktfaches, einen Wahlbereich sowie ein verbindliches Begleitfach im Umfang von 20 LP. Folgende Schwerpunktfächer stehen zur Auswahl:
- Biblische Studien: Altes und/oder Neues Testament (erfordert Hebraicum und/oder Graecum).
- Christentumsgeschichte: Geschichte der christlichen Kirchen (erfordert Latinum oder Graecum).
- Dogmatik: Biblische, historische und gegenwartsbezogene Themen sowie argumentative Darlegung der Inhalte des christlichen Glaubens (erfordert Latinum, Graecum oder Hebraicum).
- Ethik und soziales Handeln: Untersuchung christlich motivierten Handelns in Geschichte und Gegenwart zur Befähigung für ethische Urteile (erfordert Latinum, Graecum oder Hebraicum).
- Religionswissenschaft / Interkulturelle Theologie: Ansätze zum Islam, Hinduismus, Buddhismus, neuen religiösen Bewegungen und Esoterik sowie Theologiegeschichte Asiens, Afrikas und Lateinamerikas (erfordert Latinum oder eine außereuropäische Quellensprache).
- Theological Studies: Englischsprachiger Schwerpunkt, der AT, NT, Kirchengeschichte, Systematische Theologie und Religionswissenschaft abdeckt und vertieft.
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt die Qualifikation zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit und befähigt insbesondere zu begründeten ethischen Urteilen im gesellschaftlichen Kontext. Durch die Spezialisierungsmöglichkeiten sind Absolventen für Fach- und Forschungsaufgaben in der Theologie, der interkulturellen Vermittlung sowie im religionskundlichen Bereich ausgebildet. Zudem legt der Master den Grundstein für eine akademische Weiterqualifikation im Hochschulbereich.
Besonderheiten
- Flexibler Zugang: Die Zulassung ist auch ohne theologischen Bachelorabschluss möglich; zudem kann das Schwerpunktgebiet im Vergleich zum Bachelor gewechselt werden.
- Spracherwerb im Studium: Fehlende Quellensprachen (z. B. Hebraicum, Graecum, Latinum) können während des Masterstudiums nachgeholt werden.
- Studienorganisation: Der Studiengang bietet eine Teilzeitoption, kann im Winter- und Sommersemester begonnen werden und wird in Deutsch sowie Englisch unterrichtet.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
zugangsbeschränkt, siehe Zulassungsordnung Sprachnachweise: je nach Schwerpunkt Hebraicum / Graecum / Latinum
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester