Überblick
Der Bachelorstudiengang Urbanistik an der Universität Weimar befasst sich mit den Schnittstellen zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklungen in Städten und Regionen. Studierende erwerben interdisziplinäre Kenntnisse aus Stadtplanung, Architektur, Soziologie sowie Denkmalpflege, um zukunftsfähige Konzepte für den urbanen Raum zu gestalten. Das Studium verbindet wissenschaftliche Raumforschung mit gestalterischem Verständnis und befähigt zur Vermittlung verschiedener Akteursinteressen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als eines der wenigen interdisziplinären Vollstudien der Stadtplanung in Deutschland verknüpft der Bachelorstudiengang Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar wissenschaftliche Raumforschung direkt mit gestalterischer Praxis im Geist der Bauhaus-Tradition. Studierende analysieren komplexe räumliche, gesellschaftliche sowie ökologische Transformationsprozesse in Städten und Regionen. Sie erlernen, nachhaltige Entwicklungskonzepte zu entwerfen und als Moderationsinstanz zwischen Politik, Öffentlichkeit und Fachplanung zu agieren.
Typische Studieninhalte & Module
Kernelement der Ausbildung sind praxisnahe, interdisziplinäre Studienprojekte. Relevante Themenfelder umfassen unter anderem:
- Stadt- und Regionalplanung: Grundlagen der räumlichen Planung sowie Bau- und Planungsrecht
- Stadtsoziologie & Raumtheorie: Gesellschaftliche Dynamiken und urbane Transformationsprozesse
- Städtebauliches Entwerfen: Methoden der räumlichen Gestaltung und Visualisierung
- Geschichte & Denkmalpflege: Stadtgeschichte, Baukultur und Erhalt des städtebaulichen Erbes
- Umwelt & Infrastruktur: Ökologische Stadtentwicklung, Klimaanpassung und nachhaltige Mobilität
- Methoden der Raumforschung: Geografische Informationssysteme (GIS), qualitative und quantitative Sozialforschung
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, zukunftsfähige Räume zu gestalten und Vermittlungsfunktionen in komplexen Planungsprozessen zu übernehmen. Typische Tätigkeitsfelder umfassen:
- Kommunale Stadtplanungs-, Umwelt- und Bauämter sowie regionale Planungsverbände
- Private Planungs-, Architekten- und Beratungsbüros für Stadt- und Regionalentwicklung
- Wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Universitäten
- Wohnungsbaugesellschaften, Immobilienunternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
- Konsekutiver Übergang in vertiefende Masterstudiengänge der Urbanistik oder Raumplanung
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Eignungsfeststellungsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester