Überblick
Der Masterstudiengang Nutzpflanzenwissenschaften an der Universität Giessen widmet sich der zukunftsfähigen Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel, Futtermittel sowie nachwachsender Rohstoffe. Im Fokus stehen dabei die Anpassung landwirtschaftlicher Anbausysteme an den Klimawandel, moderne Züchtungsmethoden und der umweltschonende Pflanzenschutz am Standort Gießen, Lahn. Studierende lernen, wie Erträge und Produktqualitäten wissenschaftlich fundiert und ressourcenschonend gesichert werden können.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Nutzpflanzenwissenschaften qualifizieren sich für anspruchsvolle Aufgaben in der Pflanzenzüchtung, dem Pflanzenschutz, der Agrarforschung sowie in Agrarunternehmen, Verbänden und Fachbehörden.
Über den Studiengang
Der viersemestrige Masterstudiengang Nutzpflanzenwissenschaften (120 Credit Points) an der Universität Gießen befasst sich mit der nachhaltigen Erzeugung pflanzlicher Nahrungs- und Futtermittel sowie nachwachsender Rohstoffe. Studierende erwerben vertieftes Wissen über die Ernährungsphysiologie, Ertragssteigerung und die Anpassung von Nutzpflanzen an klimatische Veränderungen. Die Zulassung setzt einen einschlägigen agrar- oder biologiewissenschaftlichen Bachelorabschluss voraus; der Studienbeginn ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester zulassungsfrei (ohne NC) möglich.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in acht Pflichtmodule (Kernmodule), acht frei wählbare Profilmodule und eine wissenschaftliche Masterthesis. Die Kernmodule umfassen folgende Fachbereiche:
- Pflanzenzüchtung und Saatgut I
- Molecular Phytopathology
- Nutritional Physiology of Crop Plant
- Population Genetics
- Angewandte Statistik
- Aktuelle Nutzpflanzenforschung
- Biologischer und chemischer Pflanzenschutz
- Sustainable Agroecosystems
Berufsperspektiven
Das Studium bereitet gezielt auf Tätigkeiten in der angewandten Forschung, der Saatgut- und Agrarindustrie sowie der agrarwirtschaftlichen Beratung vor. Durch den praxisnahen Aufbau sammeln Studierende wertvolle Kontakte für den direkten Berufseinstieg. Auch eine akademische Laufbahn in nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen steht den Absolventinnen und Absolventen offen.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus: Aus einem Pool von über 120 Profilmodulen kann das Studium individuell – von Allroundwissen bis hin zur Spezialisierung – gestaltet werden. Durch die gezielte Belegung von Modulen lassen sich die Vertiefungen Pflanzenernährung, Pflanzenschutz oder Pflanzenzüchtung direkt im Zeugnis ausweisen. Zudem kann ein 12 CP umfassendes Berufspraktikum absolviert werden, bei dessen Vermittlung ein eigenes Praktikums-Büro unterstützt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zulassungsvoraussetzung ist ein einschlägiger Bachelorabschluss. Als einschlägig gelten Bachelorabschlüsse im Bereich der Agrarwissenschaften, Landwirtschaft, Umweltwissenschaften (siehe Website des Studiengangs). Der Prüfungsausschuss kann weitere Studiengänge im Rahmen des Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens nach Einzelfallprüfung als gleichwertig anerkennen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester