Überblick
Der Master-Teilstudiengang Judaistik / Jüdische Studien: Migrations-, Minoritäten- und Diasporastudien an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) vermittelt vertieftes Wissen über die kulturelle und historische Vielfalt jüdischer Lebenswelten. Studierende profitieren von einer starken interdisziplinären Vernetzung sowie der engen Anbindung an das renommierte Leopold-Zunz-Zentrum. Das Studium ermöglicht eine individuelle Forschungsprofilierung und bereitet gezielt auf akademische Laufbahnen sowie anspruchsvolle Aufgaben in der Bildungs- und Kulturarbeit vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ob in der wissenschaftlichen Bibliotheksarbeit, an Forschungsinstituten oder in Kultur- und Bildungseinrichtungen – der konsekutive Master-Teilstudiengang Judaistik / Jüdische Studien: Migrations-, Minoritäten- und Diasporastudien (45/75 LP) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bereitet gezielt auf vielseitige Forschungs- und Praxisfelder vor. Studierende vertiefen ihr fachspezifisches Wissen inhaltlich sowie interdisziplinär und entwickeln ein individuelles Forschungsprofil. Das zulassungsfreie Studium wird mit einem zweiten Teilstudiengang zu einem 120-LP-Master kombiniert, wobei die Masterarbeit das gewählte Hauptfach auf 75 LP erweitert.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum bietet flexible Vertiefungsmöglichkeiten und vermittelt Kenntnisse für das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten:
- Thematische Schwerpunkte: Vertiefung methodischer, thematischer und geographischer Aspekte der Migrations-, Minoritäten- und Diasporastudien.
- Wahlpflichtbereich: Integration von Importmodulen zu Fragen von Migration, Minoritäten und Vielfalt jüdischer Kulturen.
- Forschungsorientierung: Gezielte Vorbereitung auf eine spätere Dissertation bei entsprechender Eignung.
- Studiengangstruktur & Kombination: Kombination zweier gleichwertiger Teilstudiengänge (je 45 LP) mit Empfehlung zur Ergänzung durch Fächer wie Arabistik/Islamwissenschaft, Geschichte, Ethnologie oder Evangelische Theologie.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für wissenschaftliche Tätigkeiten an Universitäten, Forschungsinstituten und Museen sowie für Spezialaufgaben in Handschriftenabteilungen und Bibliotheken. Weitere Beschäftigungsfelder liegen in Bildungs- und Kulturinstitutionen, Gedenkstätten sowie in der inner- und außeruniversitären Bildungsarbeit. Zudem eröffnen sich Perspektiven im Journalismus, im Verlagswesen und in der Publizistik.
Besonderheiten
- Lehre und Betreuung: Sprachunterricht in kleinen Gruppen sowie ein enger Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden.
- Bedeutende Bestände: Zugriff auf die wertvollen Judaica-Bestände der seit 1848 bestehenden Bibliothek der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG).
- Forschungsumfeld: Enge Anbindung an das Leopold-Zunz-Zentrum zur Erforschung des europäischen Judentums inklusive internationaler Konferenzen und der renommierten Leopold-Zunz-Vortragsreihe.
- Starke Vernetzung: Interdisziplinäre Kooperationen vor Ort (u. a. mit der Arabistik, Geschichte und Theologie) sowie Lehrkooperationen mit Instituten der Universität Leipzig (z. B. Politologie, Soziolinguistik).
- Praxisrelevanz: Einbindung von Inhalten zur Antisemitismusprävention und Bildungsarbeit.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester