Überblick
Der zweisprachige Masterstudiengang International Area Studies - Global Change Geography an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) widmet sich den drängenden ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des globalen Wandels. Studierende analysieren komplexe Mensch-Umwelt-Beziehungen sowie die lokalen Auswirkungen weltweiter Transformationsprozesse. Durch die Kombination moderner geographischer Methoden und flexibler Vertiefungsmöglichkeiten bietet das Studium ein maßgeschneidertes wissenschaftliches Profil.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen analysieren komplexe räumliche sowie intersektorale Zusammenhänge des globalen Wandels und bereiten wissenschaftliche Grundlagen für öffentliche sowie unternehmerische Entscheidungen vor. Der zweisprachige (Deutsch und Englisch), zulassungsfreie Masterstudiengang „International Area Studies - Global Change Geography“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg umfasst 120 CP bei einer Regelstudienzeit von 4 Semestern. Er bietet eine vertiefende geographische Ausbildung an der Schnittstelle von Mensch-Umwelt-Beziehungen mit einer forschungs- und anwendungsorientierten Ausrichtung.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in Pflichtmodule (55 CP inklusive Masterarbeit) und Wahlpflichtmodule (65 CP). Studierende können ein individuelles Profil durch Spezialisierungen wie Land System Science, Human Geography, Digital Geography oder Social-Ecological Systems bilden. Zu den zentralen Pflichtmodulen gehören:
- Understanding Global Change and International Areas: Key Concepts and Theories (10 CP)
- Global and Regional Geographies - an Overview (5 CP)
- Field Course (10 CP)
- Master's thesis (30 CP)
Berufsperspektiven
Der Abschluss qualifiziert sowohl für die fachbezogene wissenschaftliche Arbeit als auch für den Einsatz wissenschaftlicher Expertise in Entscheidungsprozessen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mögliche Arbeitgeber sind Universitäten und Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Verbände, staatliche sowie kommunale Institutionen und internationale Organisationen. Das Berufsfeld umfasst Tätigkeiten, die ein tiefgehendes Verständnis für räumliche und fachübergreifende Ursachen und Folgen globaler Veränderungsprozesse verlangen.
Besonderheiten
- Einzigartiges Profil: Der zweisprachige Studiengang zur Untersuchung von Phänomenen des globalen Wandels in lokalen Kontexten ist in Deutschland einzigartig.
- Methodenvielfalt: Breites Methodenspektrum von sozialwissenschaftlichen Erhebungs- und Auswertungsverfahren über Feld- und Laboranalytik bis hin zu digitalen Methoden (GIS und Fernerkundung).
- Starker Forschungsbezug: Möglichkeit zur Einbindung in Forschungsprojekte der Universität Halle, wie etwa zur Transformation von Bergbaufolgelandschaften, im Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) oder im Zentrum für Interdisziplinäre Regionalstudien.
- Zulassung: Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt (kein NC) und startet jeweils zum Wintersemester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester