Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Transition Management an der Justus-Liebig-Universität Gießen widmet sich den komplexen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen in Transformations- und Schwellenländern weltweit. Studierende analysieren am Standort Gießen den Wandel von staatlich gelenkten Systemen hin zu marktwirtschaftlichen und demokratischen Strukturen. Dabei verbindet das interdisziplinäre Programm fundierte Theorie mit praxisnahen Lösungsansätzen für internationale Herausforderungen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik, Recht, Agrar- und Umweltwissenschaften sowie den Sozialwissenschaften widmet sich der englischsprachige Masterstudiengang „Transition Management“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen den enormen Transformationsprozessen in Übergangs- und Schwellenländern. Das viersemestrige Studium führt zum Abschluss Master of Science (M.Sc.) mit 120 Credit Points und analysiert den raschen Wandel von Staats- zu Marktwirtschaften sowie von Autokratien zu Demokratien. Die Studierenden erwerben theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten, um die komplexen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge dieser Entwicklungsprozesse zu verstehen und Lösungsansätze zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in insgesamt 16 Module. Es umfasst 8 Pflichtmodule (Kernkompetenz, 48 CP), 8 Profilmodule (bzw. 6 Profilmodule plus ein optionales Praxispraktikum im Umfang von 12 CP) sowie die Masterarbeit (24 CP) im vierten Semester. Folgende Kernmodule sind verbindlich zu absolvieren:
- Theory and Practice of Economic Development (6 CP)
- Empirical Research Methods (6 CP)
- International Law (6 CP)
- Global Food Markets (6 CP)
- Power and Democracy (6 CP)
- Transition in Practice (6 CP)
- Business Administration and Sustainability Management (6 CP)
- Transition and Integration Economics (6 CP)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Führungspositionen im Management des privaten und öffentlichen Sektors sowie in der öffentlichen Verwaltung. Darüber hinaus eröffnen sich Beschäftigungsfelder in der akademischen Forschung und Lehre sowie in der internationalen technischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
Besonderheiten
Die Justus-Liebig-Universität Gießen ist die erste Hochschule in Deutschland, die die spezifischen Problemstellungen von Transformationsländern in einem internationalen, interdisziplinären Studiengang behandelt. Das Programm wird von fünf Fachbereichen unter der Federführung des Fachbereichs Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement (Fachbereich 09) getragen. Zudem steuert das Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) speziell auf den Studiengang zugeschnittene Lehrinhalte bei.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zulassungsvoraussetzung ist ein einschlägiger Bachelorabschluss mit der Mindestnote von 2,6. Als einschlägig gelten Bachelorabschlüsse im Bereich Umwelt-, Agrar- und Ernährungswissenschaften sowie im Bereich der Rechts-, Sozial oder Politikwissenschaften. Der Prüfungsausschuss kann weitere Studiengänge im Rahmen des Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens nach Einzelfallprüfung als gleichwertig anerkennen.
Ein Sprachnachweis (Englisch C1) ist erforderlich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester