Überblick
Der interdisziplinäre Masterstudiengang „Kulturen der Aufklärung“ an der Universität Halle-Wittenberg erforscht die fundamentalen Umbrüche des 18. Jahrhunderts und deren prägende Wirkung auf die moderne Gesellschaft. Am historischen Aufklärungszentrum in Halle (Saale) verknüpft das Studium geisteswissenschaftliche Exzellenz mit aktuellen Fragestellungen zu Glauben, Wissen und Handeln. Die Studierenden profitieren dabei von der engen Anbindung an das Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Kulturen der Aufklärung“ gestalten in ihrer Berufspraxis die Wissens- und Kulturvermittlung an den Schnittstellen von Forschung, Bildung und Öffentlichkeit, beispielsweise in Kulturstiftungen, Museen, Verlagen oder der Medienbranche.
Über den Studiengang
Der interdisziplinäre Master-Studiengang „Kulturen der Aufklärung“ (Master of Arts, 120 LP) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erforscht die Entstehung und Nachwirkung der modernen Gesellschaft aus multiperspektivischer Sicht. Angesiedelt am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA), verbindet das viersemestrige Vollzeitstudium geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Ansätze. Das Angebot ist zulassungsfrei und kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester aufgenommen werden.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert fachwissenschaftliche Vertiefung mit praxisrelevanten Methodenerkenntnissen und gliedert sich wie folgt:
- Pflichtmodule (90 LP): Darunter das Einführungsmodul „Aufklärung-Religion-Wissen“ als interdisziplinärer Forschungsgegenstand sowie fachspezifische Praxis- und Methodenmodule.
- Interdisziplinärer Lehrbereich: Module aus Philosophie, Geschichte, Theologie, Literaturwissenschaften (Germanistik, Anglistik, Romanistik, Slavistik, Komparatistik), Medien-, Musik- und Pädagogikwissenschaft.
- Wahlpflichtbereich (10 LP): Individuelle Schwerpunktsetzung innerhalb der beteiligten Fächer.
- Abschlussmodul (20 LP): Verfassen der eigenständigen Masterarbeit.
Berufsperspektiven
Als forschungsorientierter Studiengang mit hohem Praxisanteil qualifiziert der Abschluss für die akademische Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion. Ebenso befähigt das Studium zu Tätigkeiten im Wissensmanagement, in Bildungs- und Kulturinstitutionen, in der Öffentlichkeitsarbeit sowie im Verlagswesen und Journalismus. Auch der Einstieg in Traineeprogramme von Unternehmen steht Absolventen offen.
Besonderheiten
- Exzellenter Forschungsstandort: Direkte Anbindung an das IZEA in einer historisch prägenden Aufklärungsregion (Halle, Weimar, Dessau, Jena).
- Namhafte Praxispartner: Kooperationen mit Institutionen wie dem Christian-Wolff-Haus, den Franckeschen Stiftungen, der Klassik Stiftung Weimar und der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz.
- Internationalität: Erasmus+-Partnerschaften für Auslandssemester an europäischen Universitäten (z. B. Bologna, Bordeaux, Krakau, Sevilla).
- Exklusives Studienumfeld: Intensiver Austausch mit Lehrenden und Gästen durch kleine Kohorten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester