Überblick
Der Masterstudiengang Biochemie an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) vertieft systematisch die theoretischen und methodischen Kompetenzen in den molekularen Lebenswissenschaften. Studierende profitieren von einer starken Forschungsorientierung und flexiblen Spezialisierungsmöglichkeiten in Bereichen wie der Proteinforschung oder Pflanzenbiochemie. Das Studium bereitet gezielt auf eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten sowie auf eine anschließende Promotion vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs Biochemie führen eigenständig biochemische Forschungsarbeiten durch, untersuchen Lebensvorgänge in Organismen mit molekularbiologischen sowie chemischen Methoden und arbeiten problemorientiert in interdisziplinären Schnittstellen von Biologie, Medizin und Landwirtschaft. Der viersemestrige, zulassungsfreie Studiengang "Biochemie Master of Science" (120 LP) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vertieft die theoretischen und methodischen Kenntnisse und schult logisch-analytisches Denken für die wissenschaftliche Praxis. Das Studium bietet eine flexible Schwerpunktsetzung und schafft die wesentlichen Voraussetzungen für eine anschließende Promotion.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in Pflichtmodule (60 LP), biochemische Wahlpflichtmodule (mindestens 45 LP) sowie nichtbiochemische Wahlpflichtmodule (maximal 15 LP):
- Forschungsgruppenpraktikum für Masterstudenten: Praktische Arbeit in einer Forschungsgruppe (15 LP).
- Projektstudie: Eigenständige Bearbeitung eines wissenschaftlichen Teilprojekts (15 LP).
- Abschlussmodul (MSc Biochemie): Durchführung und Abfassung der Master-Arbeit (30 LP).
- Biochemische Projektmodule (Auswahl): Proteinbiochemie, Nukleinsäurebiochemie, Pflanzenbiochemie, Methoden der integrativen Strukturbiochemie, Bioorganische Chemie und Enzymologie sowie Zellbiochemie und Virologie (je 15 LP).
- Nichtbiochemische Projektmodule (Auswahl): Molekulare Medizin/Pathobiochemie, Molekulare Pflanzengenetik, Molekulare Tierphysiologie oder Entwicklungsgenetik (je 15 LP).
Berufsperspektiven
Durch die breit gefächerte Ausbildung stehen Absolventen zahlreiche Berufsfelder in der Industrie, in universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie in Verwaltungen offen. Da für viele Forschungstätigkeiten eine Promotion verlangt wird, dient der Master-Abschluss als optimale wissenschaftliche Grundlage für ein anschließendes Doktoratsstudium.
Besonderheiten
- Charles-Tanford-Proteinzentrum (CTP): Direkte Einbindung der Studierenden in das moderne Forschungsgebäude für Proteinforschung, das modernste Großgeräte (u. a. Massenspektrometrie, Röntgenstrukturanalyse, High-End-Mikroskopie) vereint.
- Schwerpunktbildung: Große Wahlfreiheiten mit gezielten Vertiefungsmöglichkeiten in Proteinbiochemie, RNA-Biochemie und Pflanzenbiochemie.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester