Überblick
Der Masterstudiengang Angewandte Sportpsychologie an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) vereint Erkenntnisse der Sport-, Bildungs- und klinischen Psychologie. Als Pionier unter den deutschen Präsenzstudiengängen fokussiert er sich auf die gezielte psychologische Unterstützung von Akteuren im Leistungssport. Neben der individuellen Leistungsoptimierung stehen auch gesundheitliche Prävention und wissenschaftliche Methoden im Mittelpunkt.
Studieninhalte
Ob als Mitarbeiterin an einem Olympiastützpunkt in der Laufbahnberatung, in der sportpsychologischen Beratung von Verbänden oder als selbstständiger Sportpsychologe mit eigener Praxis: Der Studiengang bereitet gezielt auf diese Tätigkeitsfelder im Leistungssport vor.
Über den Studiengang
Der konsekutive Studiengang Angewandte Sportpsychologie (Master of Arts, 120 LP) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verbindet sportpsychologisches, klinisch-psychologisches und pädagogisch-psychologisches Wissen. Studierende erwerben umfassende Kompetenzen, um Athlet*innen, Trainer*innen sowie Schieds- und Kampfrichter*innen bei der Leistungsoptimierung, Emotionsregulation und Prävention psychopathologischer Symptome psychologisch zu begleiten. Das viersemestrige Vollzeitstudium setzt einen Bachelorabschluss in Sportwissenschaft oder Psychologie (Note 2,5 oder besser) voraus und ist zulassungsbeschränkt (Uni-NC).
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich in Module im Umfang von 90 LP sowie das Abschlussmodul mit der Masterarbeit (30 LP). Neben einem zu Studienbeginn absolvierten Kompensationsmodul in Psychologie oder Sportwissenschaft gehören folgende Kernmodule zum Studium:
- Einführung in das Berufsfeld
- Sportpsychologische Diagnostik I & II sowie Ipsative Diagnostik und Einzelfallanalyse
- Sportpsychologische Verfahren zur Emotionsregulation und zur Motivationsregulation im Leistungssport
- Sportpsychologische Verfahren zur Optimierung von Bewegungsregulation sowie zur Optimierung sportlicher Leistungen
- Team-Diagnose und Team-Building
- Beratungs- und Coaching-Modelle in Theorie und Praxis sowie Sportpsychologische Interventionen
- Klinische Psychopathologie
- Forschungsmethodologie und Statistik
- Sportpsychologisches Praktikum (10 LP)
Berufsperspektiven
Die Qualifikation richtet sich auf das Berufsfeld des Leistungssports aus. Absolvent*innen können als selbstständige Sportpsycholog*innen mit eigener Praxis tätig werden. Zudem bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten an Olympiastützpunkten – etwa im Bereich der Laufbahnberatung – sowie in der Beratung von und für Sportverbände.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich dadurch aus, dass er der erste universitäre Präsenz-Studiengang dieser Art in Deutschland ist. Eine weitere Besonderheit ist das in das Studium integrierte Praktikum (10 LP), das verpflichtend außerhalb der Universität absolviert wird und zwingend von einer anerkannten sportpsychologischen Fachkraft (beispielsweise aus der BISp-Expertendatenbank) betreut werden muss.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester