Überblick
Der Masterstudiengang Politikwissenschaft - Parlamentsfragen und Zivilgesellschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) beleuchtet vertieft das Funktionieren demokratischer Systeme und gesellschaftlicher Mitgestaltung. Das Studium verbindet klassische politische Theorie mit moderner empirischer Forschung, um komplexe Entscheidungsprozesse in Parlamenten und Organisationen fundiert zu analysieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der gezielten Vorbereitung für gestaltende Tätigkeiten in Politik, Verbänden, Medien und der wissenschaftlichen Politikberatung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs arbeiten in der Berufspraxis eigenständig daran, sich zügig in komplexe Themenbereiche einzuarbeiten, Informationsquellen auszuwerten und Ergebnisse für die Vermittlung im politischen Raum aufzubereiten. Der konsekutive Master-Studiengang „Politikwissenschaft - Parlamentsfragen und Zivilgesellschaft“ (120 LP, 4 Semester, zulassungsfrei) an der Universität Halle-Wittenberg bietet das Rüstzeug, um demokratische Prozesse fundiert zu analysieren und aktiv mitzugestalten. Die Ausbildung verbindet die normative Durchdringung klassischer Texte mit dem aktuellen Stand der empirischen Forschung.
Studieninhalte & Module
Das Studium setzt sich aus Pflichtmodulen, Wahlpflichtangeboten, einem interdisziplinären Bereich (z. B. Recht und Wirtschaftswissenschaften) sowie der Masterarbeit zusammen. Zu den zentralen Inhalten gehören:
- Parlamentarismus: Parlamentarismus in Theorie und Praxis, Binnenorganisation von Parlamenten sowie Parlamentarismus und Präsidentialismus
- Zivilgesellschaft & Demokratie: Theorien der Zivilgesellschaft und des bürgerschaftlichen Engagements, Politische Partizipation sowie Repräsentanten und Repräsentierte
- Governance & Theorie: Regieren, Politische Steuerung, Governance, Gewaltenteilung, Staat, Verfassung, Demokratie sowie Politikverständnis im klassischen Liberalismus
- Internationale Politik: Wahlpflichtmodule zu Regieren in den Internationalen Beziehungen oder Internationalen Organisationen
- Praxis & Abschluss: Parlamentspraktikum (10 LP) und Abschlussmodul / Masterarbeit (30 LP)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind für ein breites Spektrum anspruchsvoller Handlungsfelder in der öffentlichen Verwaltung, bei Parteien, Verbänden und politischen Institutionen qualifiziert. Zudem bieten Public-Affairs-Agenturen, Einrichtungen der Politikberatung, Institutionen der EU sowie internationale Organisationen konkrete Beschäftigungschancen. Auch der Weg in die politische Bildungsarbeit sowie die wissenschaftliche Forschung und Lehre an Hochschulen steht offen.
Besonderheiten
Der Master-Studiengang ist in dieser Form deutschlandweit einzigartig. Ein wesentliches Merkmal ist das integrierte Parlamentspraktikum (10 LP) auf Bundes-, Landes- oder parlamentsnaher Ebene, bei dessen Suche die Studierenden unterstützt werden. Zudem zeichnet sich das Institut durch eine enge Praxisanbindung aus: Die Lehrenden bringen ihre Erfahrungen als Politikberater und Medienkommentatoren ein und ergänzen die Lehre durch regelmäßige Gastvorträge von Akteuren aus Politik, Verwaltung und Medien.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester