Überblick
Der Masterstudiengang Biomathematik an der Universität Greifswald verbindet mathematische Abstraktion und statistische Verfahren mit lebenswissenschaftlicher Forschung in der Hansestadt Greifswald. Studierende lernen, komplexe biologische Prozesse – von medizinischen Fragestellungen bis hin zu evolutionären Entwicklungen – mithilfe maßgeschneiderter Modelle zu analysieren. Das Studium zeichnet sich durch seine starke interdisziplinäre Ausrichtung sowie vielfältige individuelle Vertiefungsmöglichkeiten aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle der Fachgebiete Mathematik, Biologie und Bioinformatik steht im Zentrum des Masterstudiengangs Biomathematik an der Universität Greifswald. Der weiterführende Ein-Fach-Studiengang vermittelt vertiefende Kenntnisse zur mathematischen Modellierung und Analyse komplexer biologischer sowie medizinischer Fragestellungen. Das Studium kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden und schließt nach einer Regelstudienzeit von vier Semestern ab (Vollzeit- oder Teilzeitstudium möglich).
Studieninhalte & Module
Der Lehrplan bietet große Wahlfreiheiten. Im Bereich Biologie wählen die Studierenden einen von drei vertiefenden Schwerpunkten. Ergänzend werden spezielle biomathematische und bioinformatische Vorlesungen belegt:
- Biologische Schwerpunkte: Molekularbiologie, Ökologie oder Physiologie und Zellbiologie
- Biomathematische Vertiefungen: Stochastische Modelle in der Biologie, Diskrete Modellierung in der Biologie
- Bioinformatik & Evolution: Molekulare Evolution sowie weitere frei wählbare Vorlesungen des Instituts für Mathematik und Informatik
- Masterarbeit: Eigenständige wissenschaftliche Arbeit mit frei wählbarem Thema (von theoretisch bis praxisnah)
Berufsperspektiven
Absolvent*innen verfügen über sehr gute Berufsaussichten in vielen Branchen. Häufige Tätigkeitsfelder liegen in der biologischen, medizinischen oder pharmazeutischen Forschung, in der Biotechnologie sowie im Consultingbereich. Zudem stehen Biomathematiker*innen sämtliche Berufsfelder klassischer Mathematiker*innen und Biolog*innen offen.
Besonderheiten des Studiengangs
Ein wesentlicher Standortvorteil ist die enge Vernetzung mit hochkarätigen Partnerinstituten wie dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), der Universitätsmedizin Greifswald und dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde, an denen auch die Masterarbeit verfasst werden kann. Studierende profitieren zudem von einem hervorragenden Dozierenden-Studierenden-Verhältnis, Kontakten zu Auslandsuniversitäten sowie der Zulassungsfreiheit (ohne NC). Fehlende Fachkompetenzen aus dem Bachelorstudium (bis zu 30 ECTS Mathematik / 15 ECTS Biologie) können bei Bedarf parallel nachgeholt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Der Zugang zum Studium setzt voraus: a) den Erwerb von mindestens 180 Leistungspunkten (LP) in einem biomathematischen Studiengang oder b) den erfolgreichen Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden mathematisch-orientierten Studienganges und den Erwerb von mindestens 15 LP im Bereich Biologie oder c) den erfolgreichen Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden Studienganges im Fach Biologie und den Erwerb von mindestens 30 LP im Bereich Mathematik und Informatik.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester