Überblick
Der Bachelorstudiengang Berufspädagogik im Gesundheitswesen an der Katholischen Hochschule Freiburg qualifiziert Studierende für lehrende und beratende Aufgaben im Gesundheits- und Pflegesektor. Am Standort Freiburg im Breisgau verbindet das Studium erziehungswissenschaftliche Fundierung mit Fachwissen aus der Gesundheitspraxis und dem Management. Dank einer flexiblen Blockstruktur richtet sich das Angebot auch an berufserfahrene Fachkräfte, die sich akademisch weiterentwickeln möchten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Bildungswissenschaft, Pflege- und Gesundheitswissenschaft sowie Wirtschafts- und Sozialmanagement vermittelt der Studiengang akademische Qualifikationen für die Lehre und Beratung im Gesundheitswesen. In sieben Semestern erwerben die Studierenden die Fähigkeiten, Lern- und Lehrprozesse zu gestalten sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungen zu organisieren. Das Angebot setzt eine mindestens dreijährige Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf voraus und schließt mit dem akademischen Grad „Bachelor of Arts“ ab.
Studieninhalte & Module
Die akademische Ausbildung gliedert sich in eine speziell konzipierte Studieneingangsphase sowie projektbasierte Vertiefungsbereiche. Folgende fachliche Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt:
- Bildungswissenschaft: Grundlegende Theorien und Methoden als Basis für pädagogisches Handeln, Lehren und Beraten.
- Pflege- und Gesundheitswissenschaft: Vertiefung und Erweiterung der berufsspezifischen Kompetenzen.
- Wirtschafts- und Sozialmanagement: Vermittlung von Kenntnissen für Handlungsfelder zwischen Pädagogik und Management oder als mögliches zweites Unterrichtsfach.
- Projektstudium: Selbstständige Erarbeitung praxisrelevanter Fragestellungen in Kleingruppen von 10 bis 15 Studierenden unter wissenschaftlicher Begleitung.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen werden darauf vorbereitet, komplexe Aufgaben in der pädagogischen Praxis des Gesundheitssystems wissenschaftlich fundiert zu bewältigen. Die erworbenen Handlungskompetenzen qualifizieren für Tätigkeiten in der Lehre, Weiterbildung und Beratung.
Typische Aufgabenfelder umfassen:
- Konzeption, Durchführung und Evaluation von Bildungsangeboten im Gesundheitswesen
- Pädagogische Begleitung, Anleitung und Durchführung von Prüfungen
- Organisation von Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Beratung von Akteuren im Gesundheitssektor
Besonderheiten
- Praxisphase: Im 5. Semester ist ein Praktikum in einem von den Studierenden gewählten Arbeitsfeld integriert.
- Blocksystem: Die Lehrveranstaltungen finden in Blockwochen statt, was die Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf unterstützt.
- Studium ohne Abitur: Über ein „Studium auf Probe“ können beruflich Qualifizierte mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung auch ohne Hochschulreife zugelassen werden.
- Anrechnung von Leistungen: Bereits erworbene berufliche Kompetenzen können individuell auf das Studium angerechnet werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abgeschlossene Berufsausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger(in), Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger(in), Hebamme/Entbindungspfleger, Altenpfleger(in), Physiotherapeut(in), Ergotherapeut(in), Logopäde/Logopädin oder Orthoptist(in) u.ä.
sowie ein hochschulinternes Auswahlverfahren
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester