Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Chinastudien an der Freien Universität Berlin vermittelt vertiefte Einblicke in die Gesellschaft, Kultur und Sprache des modernen sowie historischen Chinas. Studierende analysieren Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft und Kultur unter Einbeziehung interdisziplinärer Methoden aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Ausbildung am Standort Berlin verbindet fundierte Arealwissenschaften mit einer praxisnahen Sprach- und Methodenkompetenz.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Geistes-, Sprach- und Sozialwissenschaften untersucht der forschungsorientierte Masterstudiengang Chinastudien an der Freien Universität Berlin die Sprache, Gesellschaft und Kultur Chinas. Das Studium basiert auf einem Area-Studies-Konzept, welches regionale Spezialisierung mit interdisziplinären, sprachlichen und methodischen Kompetenzen verbindet. Die Schwerpunkte liegen auf der Gesellschaft des gegenwärtigen China, ihrer historischen Entwicklung sowie auf politischen, sozialen, wirtschaftlichen, sprachlichen und kulturellen Transformationsprozessen.
Studieninhalte & Module
Der Masterstudiengang gliedert sich in einen einführenden Studienanteil, einen wählbaren Profilstudienbereich sowie einen Erweiterungsbereich, der auch ein Praktikum umfassen kann. Folgende Kernmodule sind im Lehrplan verankert:
- Modul Fortgeschrittenes Chinesisch I
- Modul Fortgeschrittenes Chinesisch II
- Modul Fortgeschrittenes Chinesisch III
- Grundlegendes Modul Theorien und Diskurse der sozialwissenschaftlichen Chinastudien
- Grundlegendes Modul Theorien und Diskurse der kulturwissenschaftlichen Chinastudien
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert zur selbstständigen Forschung im akademischen Bereich und vermittelt die Fähigkeit, gesellschaftliche und kommunikative Phänomene methodisch fundiert zu analysieren. Absolventinnen und Absolventen lernen, gesellschaftliche Zusammenhänge sowie historische Entwicklungen kritisch zu reflektieren. Zudem befähigt das Studium dazu, wissenschaftliche Theorien und Methoden hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Relevanz zu beurteilen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs ist die Einbeziehung chinesischer Wissenschafts- und Kulturtraditionen sowie die Berücksichtigung spezifischer Ansätze wie der Frauen- und Geschlechterforschung. Flexibilität bietet zudem der Erweiterungsbereich, in dem Studierende ihr Spektrum durch fächerübergreifende Module, andere geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer oder ein Praktikum individuell ausweiten können.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Hochschulabschluss, der den Inhalten und der Struktur des Bachelorstudiengangs Chinastudien / Ostasienwissenschaften an der Freien Universität Berlin entspricht, oder ein Bachelorabschluss mit chinabezogenen Studien- anteilen einschließlich chinesischer Sprache im Umfang von 60 Leistungspunkten, davon mindestens 30 Leistungspunkte in chinesischer Sprache, oder ein Bachelorabschluss mit chinabezogenen Studienanteilen ohne chinesische Sprache im Umfang von 30 Leistungspunkten sowie Sprachkenntnisse im Um-fang von 600 absolvierten Unterrichtsstunden bzw. auf der Niveaustufe 4 des Hànyu Shuipíng Kaoshì; Englischkenntnisse B 2 GER oder gleichwertig
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester