Überblick
Der Masterstudiengang Osteuropastudien an der Freien Universität Berlin vermittelt fundierte, interdisziplinäre Kenntnisse über die politischen, historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen im östlichen Europa sowie im postsowjetischen Eurasien. Studierende am Standort Berlin lernen, komplexe regionale und transregionale Prozesse eigenständig zu analysieren und fachübergreifend einzuordnen. Das Studium kombiniert wissenschaftliche Spezialisierung mit dem Erwerb einer osteuropäischen Sprache sowie praxisrelevanten Schlüsselqualifikationen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft, Geschichte und Kulturwissenschaft bietet der konsekutive Masterstudiengang Osteuropastudien an der Freien Universität Berlin eine interdisziplinäre Ausbildung für das postsowjetische Eurasien sowie Ostmittel- und Südosteuropa. Studierende lernen, komplexe gesellschaftliche, politische und historische Entwicklungen der Region eigenständig zu analysieren und in transregionale sowie globale Prozesse einzuordnen. Das viersemestrige Studium wird auf Deutsch und Englisch unterrichtet und schließt mit dem Master of Arts (M.A.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich in Grundlagen, einen wählbaren Profilbereich, Praxis- und Sprachmodule sowie die Masterarbeit:
- Grundlagenbereich: Module zu „Konzepte und Kontexte der Osteuropastudien“, „Theorien und Methoden“ sowie „Wissenschaftliches Arbeiten“.
- Profil A – Institutionen und Macht: Fokussierung auf Systemumbrüche und Mobilisierung, Dynamiken gesellschaftlicher Transformationen sowie Konflikte und Krisen in Osteuropa.
- Profil B – Räume und Konstruktionen: Fokus auf Akteur*innen und Praktiken, Ressourcen und Infrastrukturen sowie Verflechtungen und globale Perspektiven.
- Angewandte Osteuropastudien: Interdisziplinäre Projektarbeit mit der Option eines praxisorientierten Moduls inklusive Praktikum.
- Spracherwerb: Drei Sprachmodule zum Erlernen oder Vertiefen mindestens einer osteuropäischen Sprache.
- Masterarbeit: Selbstständige wissenschaftliche Bearbeitung einer regionalbezogenen Forschungsaufgabe.
Berufsperspektiven
Die Absolvent*innen sind befähigt, regionalbezogene Fragestellungen disziplinübergreifend zu bearbeiten, wissenschaftliche Methoden anzuwenden und praxisbezogene Schlussfolgerungen zu ziehen. Neben der fachlichen Expertise erwerben die Studierenden berufsrelevante interkulturelle Kompetenzen, Sprachkenntnisse sowie übergeordnete Fähigkeiten wie Moderations-, Präsentations- und Problemlösungskompetenz für wissenschaftliche und praktische Tätigkeiten.
Besonderheiten
- Spezifische Profilwahl: Gezielte inhaltliche Ausrichtung wahlweise auf sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Themen (Profil A) oder kultur-, geschichts- und literaturwissenschaftliche Aspekte (Profil B).
- Integrierter Spracherwerb: Fester Bestandteil des Studienplans mit insgesamt drei Modulen in einer osteuropäischen Sprache.
- Praxisbezug: Möglichkeit zur Anrechnung eines Praktikums im Rahmen des Bereichs „Angewandte Osteuropastudien“.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abschluss eines Hochschulstudiums mit einem Studienanteil im Umfang von mindestens 60 Leistungspunkten in einer der folgenden Disziplinen: Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Geschichtswissenschaften oder Kulturwissenschaften; sind diese Leistungspunkte über mehrere der vorgenannten Disziplinen verteilt, muss ein Studienanteil im Umfang von mindestens 40 Leistungspunkten in einer der vorgenannten Disziplinen vorliegen; Englisch B2 - GER; bei ausländischem Studienabschluss - DSH 2
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester