Überblick
Der Masterstudiengang Medienwissenschaft an der TU Berlin untersucht den fortlaufenden digitalen Wandel der Medienlandschaft am dynamischen Hochschulstandort Berlin. Studierende analysieren moderne Kommunikationsphänomene interdisziplinär mit wissenschaftlichen Methoden und fokussieren sich auf das Leitmedium Internet. Die fundierte theoretische Ausbildung wird durch praxisnahe Projektarbeiten mit externen Partnern ergänzt.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle geistes-, sozial-, kultur- und technikwissenschaftlicher Disziplinen bietet der Masterstudiengang Medienwissenschaft an der Technischen Universität Berlin ein interdisziplinäres Studium im Umfeld der Medienhauptstadt Berlin. Das viersemestrige, zulassungsbeschränkte Studium (120 LP, Abschluss: Master of Arts) vermittelt Theorien und Methoden zur Bearbeitung unterschiedlichster kommunikativer Phänomene. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt neben klassischen Medien auf dem Transformationsprozess massenmedialer Kommunikationsstrukturen durch das Internet als neues Leitmedium.
Studieninhalte & Module
Das Masterstudium gliedert sich in verschiedene Lehr- und Studienformen wie Seminare, Vorlesungen, Übungen sowie Projekte und setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:
- Pflichtbereich (54 LP): Vermittlung von Inhalten zu Mediengeschichte, Netzwerktheorie, Augmented Reality, Neuausrichtung unternehmensinterner Kommunikation sowie Kernkonzepten der Medien-, Kultur- und Diskursanalyse.
- Wahlpflichtbereich (18 LP): Ermöglicht eigene Vertiefungsschwerpunkte in Bereichen wie Medieninformatik, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Audiokommunikation oder Wirtschaftswissenschaft.
- Freie Wahl (18 LP): Freie Modulwahl zur weiteren Profilbildung.
- Masterarbeit (30 LP): Wissenschaftliche Abschlussarbeit zum Ende des Studiums.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein breites Verständnis von Kernkonzepten der Medienanalyse sowie über vertieftes Wissen zu digitalen Medien und den durch sie bedingten gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. Sie beherrschen Werkzeuge zur Analyse der wandelbaren Medienwelt und besitzen ein interdisziplinäres Verständnis für Zusammenhänge zwischen Leitmedien und gesellschaftlicher Komplexität. Durch ihren umfassenden Wissenshorizont können sie mediale Inhalte und Kommunikationssituationen in größere gesellschaftliche Zusammenhänge einordnen und bewerten.
Besonderheiten
- Breiter Zugang: Der Studiengang steht Absolventen zahlreicher Fachrichtungen offen (u. a. Geistes-, Sozial-, Rechts-, Wirtschafts-, Natur-, Ingenieurwissenschaften, Kunst, Gestaltung oder Medizin).
- Praxis- und Projektbezug: Erprobung theoretischer Kenntnisse an Anwendungsbeispielen und in Projekten mit außeruniversitären Organisationen in Berlin.
- Auslandsaufenthalt & Praktikum: Ein studienbezogener Auslandsaufenthalt ist innerhalb der Regelstudienzeit möglich; zudem kann im Wahlbereich ein 5-wöchiges Praktikum absolviert werden.
- Sprachanforderungen: Neben Deutschkenntnissen werden Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 gefordert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bitte folgen Sie dem Weblink:
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester