Überblick
Der Bachelorstudiengang Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bereitet angehende Regisseurinnen und Regisseure fundiert auf die künstlerischen Anforderungen der zeitgenössischen Darstellenden Kunst vor. Am Standort Frankfurt am Main verknüpft die Ausbildung theoretische Reflexion mit praxisnaher Inszenierungsarbeit im Bereich des Sprech- und Musiktheaters. Innerhalb von acht Semestern entwickeln die Studierenden eine eigene künstlerische Haltung und erwerben umfassende Kompetenzen für die Leitung von Theaterprojekten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Wie lassen sich zeitgenössische Theaterformen, literarische Vorlagen und recherchierte Themen in eine eigenständige inszenatorische Praxis übersetzen? An der HfMDK Frankfurt am Main verbindet die Regieausbildung das künstlerische Handwerk mit einer theoretischen Reflexion des Inszenierens. Ein wesentliches Merkmal bildet die interdisziplinäre Ausrichtung, die das Regiefach eng mit Nachbardisziplinen wie Schauspiel, Dramaturgie, Bühnenbild und Theatertechnik verknüpft.
Studieninhalte & Module
In den 240 Credit Points umfassenden Lehrveranstaltungen greifen inszenatorische Praxis und wissenschaftliche Reflexion ineinander. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen:
- Inszenatorische Praxis: Eigenständige Durchführung von Studienprojekten als zentraler Kern des Studiums.
- Theaterformen und -praxen: Arbeit mit literatur-, recherche- und taskbasierten Ansätzen unter Einbezug zeitgenössischer Entwicklungen und verwandter Kunstformen.
- Interdisziplinäre Lehre: Praktischer und theoretischer Austausch mit den Bereichen Schauspiel, Dramaturgie, Bühnenbild und Theatertechnik.
- Theoretische Reflexion: Wissenschaftliche Angebote aus der Theaterwissenschaft, Philosophie sowie den Kunst- und Sozialwissenschaften.
Berufsperspektiven
Die Qualifikation bereitet zielgerichtet auf die selbstständige Arbeit im Regieberuf vor. Durch die Vermittlung vielfältiger Inszenierungspraktiken und theoretischer Kenntnisse werden Absolventinnen und Absolventen befähigt, in unterschiedlichen künstlerischen Konstellationen zu arbeiten.
Typische Betätigungsfelder sind:
- Theaterregie (insbesondere im zeitgenössischen, literatur- oder recherchebasierten Theater)
- Künstlerische Tätigkeiten in angrenzenden Berufsfeldern der darstellenden Künste
Besonderheiten
- Achtsemestrige Regelstudienzeit: Der Bachelorabschluss umfasst 8 Semester und schließt mit 240 CP ab.
- Mehrstufiges Eignungsverfahren: Voraussetzung für die Zulassung ist das Bestehen einer mehrstufigen Eignungsprüfung (inklusive zwei Präsenzrunden) sowie der Nachweis von Kenntnissen in einer weiteren europäischen Sprache.
- Sonderregelung für die Zulassung: Eine fehlende Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) kann durch den Nachweis einer hervorragenden künstlerischen Begabung (mindestens 19 von 25 Punkten in der Eignungsprüfung) ersetzt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Voraussetzung für den Zugang zum Bachelorstudiengang Regie ist der Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) gemäß § 54 Abs. 2 des Hessischen Hochschulgesetzes vom 14.12.2009 i.d.F. vom 21. Dezember 2010. Eine fehlende Hochschulzugangsberechtigung kann gemäß § 54 Abs. 4 Satz 3 HHG durch eine hervorragende künstlerische Begabung (mind. 19 von möglichen 25 Punkten in der Eignungsprüfung) ersetzt werden.
Für den Zugang zum Bachelorstudiengang Regie werden ausreichende mündliche und schriftliche Kenntnisse im Deutschen vorausgesetzt. Die Zulassung zum Bachelorstudiengang Regie setzt außerdem das erfolgreiche Ablegen einer Eignungsprüfung voraus. In der Eignungsprüfung ist das deutliche Interesse an Fragen zu Kunst und Kultur, die Begabung für den Regieberuf, sowie die hinreichende Vertrautheit mit einer weiteren europäischen Sprache zu dokumentieren.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester