Überblick
Der Masterstudiengang Geotechnologie an der TU Berlin verbindet geowissenschaftliche Erkenntnisse mit ingenieurtechnischem Know-how zur nachhaltigen Nutzung des Erdsystems. Studierende lernen, anspruchsvolle Infrastrukturprojekte, Rohstoffgewinnung und geothermische Vorhaben unter ökologischen, rechtlichen sowie wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu planen und umzusetzen. Damit bereitet der Studiengang am Standort Berlin gezielt auf komplexe Herausforderungen an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Technik vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Geotechnolog*innen entwickeln technische Konzepte für die Nutzung und den Schutz des Erdsystems – etwa beim Bau von Häusern, Straßen, Tunneln oder Staudämmen, bei Eingriffen in den Wasserhaushalt sowie bei der Gewinnung geothermischer Energie. Der weiterführende Masterstudiengang „Geotechnologie“ an der TU Berlin vermittelt hierfür interdisziplinäre Fachkenntnisse in Geologie, Geophysik, Geochemie und Petrologie sowie in relevanten Ingenieurgebieten. Neben mathematischen, physikalischen und chemischen Grundlagen umfasst die Ausbildung auch ökologische, rechtliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 120 Leistungspunkte (LP) in einer Regelstudienzeit von vier Semestern und gliedert sich in einen Pflichtbereich inkl. Masterarbeit (63 LP), ein Vertiefungsfach (24 LP Pflicht, 12 LP Wahlpflicht) sowie einen freien Wahlbereich (21 LP). Folgende Kernfächer stehen für die Schwerpunktsetzung zur Auswahl:
- Angewandte Geophysik
- Hydrogeologie
- Ingenieurgeologie
- Geochemie/Mineralogie
Berufsperspektiven
Absolvent*innen sind qualifiziert, eigenverantwortliche Aufgaben in der Erkundung, Bewertung und Nutzung von Georessourcen und mineralischen Rohstoffen zu übernehmen. Sie beurteilen geotechnische Projekte hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Rentabilität, ökologischen Sinnhaftigkeit sowie der Einhaltung technischer Normen und gesetzlicher Bestimmungen. Durch ihr Verständnis von Geoprozessen und -risiken arbeiten sie an den Schnittstellen von Natur- und Ingenieurwissenschaften.
Besonderheiten
Ein wesentlicher Bestandteil des Studiums ist die Übernahme von Aufgaben in aktuellen Forschungs- und Anwendungsprojekten. Zudem finden je nach gewählter Vertiefungsrichtung mehrtägige Geländeübungen statt. Der Studiengang ist zulassungsfrei; ein Pflichtpraktikum ist nicht vorgesehen, Auslandsaufenthalte sind jedoch möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bitte folgen Sie dem Weblink:
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester