Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Linguistik an der Universität Mainz bietet eine vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der menschlichen Sprache sowie ihren kognitiven Grundlagen. Studierende wählen einen individuellen Fachschwerpunkt – von Einzelphilologien bis zur vergleichenden Sprachanalyse – und studieren im dynamischen akademischen Umfeld in Mainz am Rhein. Das Programm verbindet theoretische Sprachbetrachtung mit modernen empirischen Untersuchungsmethoden.
Studieninhalte
Als angehende Fachkraft in der empirischen Sprachforschung, Kognitionswissenschaft oder der akademischen Hochschullehre bereitet Sie dieser Studiengang gezielt auf eine wissenschaftliche Laufbahn vor.
Über den Studiengang
Der konsekutive Masterstudiengang „Linguistik Master of Arts“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist ein forschungsorientiertes Programm mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern. Er beschäftigt sich mit den Eigenschaften von Sprache aus der Perspektive spezifischer Einzelsprachen sowie mit den kognitiven Motivationen sprachlicher Strukturen. Das Studium erfordert bei der Einschreibung die Wahl eines fachspezifischen Schwerpunktes, wie beispielsweise der Allgemeinen und Vergleichenden Sprachwissenschaft.
Studieninhalte & Module
Die Inhalte gliedern sich nach dem gewählten Schwerpunkt und umfassen folgende Kernbereiche:
- Psycholinguistik und Neurolinguistik: Untersuchung der Sprachverarbeitung und kognitiven Mechanismen.
- Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft: Generelle Möglichkeiten und Strukturen sprachlicher Systeme.
- Einzelsprachliche Schwerpunkte: English Linguistics, Romanische Sprachwissenschaft, Slavische Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaft des Deutschen, Turkologie sowie Sprachen Nordeuropas und des Baltikums.
- Empirische Forschungsmethoden: Durchführung von Experimenten zum Sprachverstehen.
Berufsperspektiven
Das forschungsorientierte Profil bereitet primär auf eine wissenschaftliche Karriere in der universitären und außeruniversitären Forschung vor. Durch die praktisch ausgerichtete Arbeit im Labor erwerben die Studierenden Qualifikationen für empirische und kognitionswissenschaftliche Arbeitsfelder. Je nach gewähltem sprachlichen Schwerpunkt eröffnen sich Zudem Tätigkeitsbereiche in sprach- und kulturraumbezogenen Institutionen.
Besonderheiten
- Neurolinguistisches Labor: Studierende im Schwerpunkt Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft betreuen unter Anleitung eigenständig Experimente zum Sprachverstehen.
- Schwerpunktwechsel: Ein einmaliger Wechsel des Schwerpunktes ist bis zum Ende des zweiten Fachsemesters möglich.
- Studienorganisation: Ein Fast-Track-Studium wird unterstützt, und der Studienbeginn ist sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Zulassung setzt den Abschluss eines Bachelorstudiums mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern an einer Hochschule mit einem Anteil im Bereich Linguistik von mindestens 36 Leistungspunkten (LP) oder einen gleichwertigen Abschluss mit gleichwertigem Umfang der fachbezogenen Studien- und Prüfungsleistungen voraus.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester