Überblick
Der Masterstudiengang Politik- und Demokratieforschung an der Universität Mainz vermittelt tiefgehende Kenntnisse zur wissenschaftlichen Analyse politischer Systeme und gesellschaftlicher Prozesse. Studierende befassen sich intensiv mit dem politischen Verhalten der Bevölkerung, der Wahlforschung sowie aktuellen Phänomenen wie dem Rechtspopulismus. Durch eine methodisch fundierte Ausbildung bereitet der Studiengang auf qualifizierte Tätigkeiten in Wissenschaft, Politikberatung und Medien vor.
Studieninhalte
Wie verändern Phänomene wie der Rechtspopulismus und ein wandelndes Wahlverhalten die Stabilität moderner Demokratien?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Politik- und Demokratieforschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vermittelt tiefgehende Kenntnisse zur wissenschaftlichen Analyse politischer Systeme und gesellschaftlicher Prozesse. Studierende setzen sich intensiv mit der Funktionsweise von Demokratien, dem politischen Verhalten der Bevölkerung sowie aktuellen Herausforderungen für demokratische Ordnungen auseinander. Eine empirisch und methodisch fundierte Ausbildung bildet dabei das Herzstück des Studiums am Fachbereich Politikwissenschaft.
Typische Studieninhalte & Module
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von Theorie und empirischer Sozialforschung. Relevante Themenfelder umfassen:
- Wahl- und Parteienforschung: Analyse von Wahlentscheidungen, Parteiensystemen und politischer Partizipation.
- Demokratieforschung: Untersuchung der Qualität, Stabilität und Gefährdung demokratischer Systeme (z. B. durch Rechtspopulismus).
- Politisches Verhalten: Einstellungsforschung und Analyse gesellschaftlicher Spaltungslinien.
- Empirische Methoden: Vertiefung quantitativer und qualitativer Erhebungsmethoden sowie Datenanalyse.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich durch die methodisch fundierte Ausbildung für vielfältige Tätigkeitsfelder:
- Wissenschaft & Forschung: Wissenschaftliche Mitarbeiterstellen und Promotion an Hochschulen oder Forschungsinstituten.
- Politikberatung & Think Tanks: Analytische Aufgaben für Parteien, Verbände, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Beratungsagenturen.
- Medien & Journalismus: Politischer Journalismus, Medienanalyse sowie strategische Kommunikation.
- Öffentlicher Dienst & internationale Organisationen: Referenten- und Analysetätigkeiten in Ministerien, Behörden oder supranationalen Einrichtungen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bachelorabschlusses mit mind. 60 Leistungspunkten im Fach Politikwissenschaft oder eines anderen Abschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, der sich davon nicht wesentlich unterscheidet. Nachweis von Kenntnissen in Statistik und Methoden der empirischen Sozialforschung/empirischen Politikforschung im Umfang von mind. 6 Leistungspunkten. Ausreichende Sprachkenntnisse in englischer Sprache. Bei Studienbewerber:innen, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der "Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)" erforderlich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester