Überblick
Der Masterstudiengang Umweltingenieurwissenschaften an der RWTH Aachen vermittelt vertiefte ingenieur- und naturwissenschaftliche Kompetenzen zur Bewältigung ökologischer Zukunftsfragen. Studierende am Standort Aachen spezialisieren sich auf zentrale Felder wie Wasserwirtschaft, Recycling und nachhaltiges Bauen. Das interdisziplinäre Studium bereitet gezielt auf anspruchsvolle Schnittstellenaufgaben zwischen Technologie und Umweltschutz vor.
Studieninhalte
Ob die Planung von Infrastrukturen, die Sanierung belasteter Umweltkompartimente oder das Management technischer Anlagen für eine nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung: Umweltingenieurinnen und -ingenieure entwickeln technische Lösungen zur Gestaltung des menschlichen Lebensraums und zum Schutz der Umwelt.
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Umweltingenieurwissenschaften“ an der RWTH Aachen vertieft in vier Semestern ingenieurmäßige Lösungsansätze sowie naturwissenschaftlich-technische Kenntnisse und schließt mit dem Master of Science (M.Sc.) ab. Das deutschsprachige Studium umfasst 120 ECTS-Punkte und bietet die Möglichkeit, das fachliche Basiswissen in einem von fünf Schwerpunkten zu spezialisieren. Der Studiengang ist zulassungsfrei (ohne NC) und kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester aufgenommen werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in einen allgemeinen Bereich für Umweltingenieurwissenschaften sowie einen Pflicht- und Wahlpflichtbereich. Studierende spezialisieren sich in einem der folgenden fünf Schwerpunkte:
- Energie und Umwelt im Bauwesen
- Siedlungswasserwirtschaft
- Wassermanagement
- Umweltverfahrenstechnik
- Recycling
Ergänzend umfasst das Curriculum ein freies Wahlmodul für fachfremde Angebote (z. B. Wirtschaftskurse oder Sprachkurse), ein Modul zur Integration studienbezogener Auslandsaufenthalte sowie eine fünfmonatige Masterarbeit inklusive abschließendem Präsentationsvortrag.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen werden auf die Schnittstellenarbeit zwischen Technik und Umwelt vorbereitet. Zu ihren Aufgaben gehören die Analyse, Bewertung und Minderung von Risiken durch technische Eingriffe sowie die Folgenabschätzung für Entwicklungen und Planungen. Die konkreten beruflichen Profile unterscheiden sich je nach gewähltem studienspezifischem Schwerpunkt.
Besonderheiten
Der Studiengang wird interdisziplinär von der Fakultät für Bauingenieurwesen sowie der Fachgruppe Rohstoffe und Entsorgungstechnik in der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik angeboten. Zudem erleichtert ein eigenes Ergänzungsmodul die Anrechnung und Integration von Auslandsaufenthalten in den Studienverlauf.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Voraussetzung für die Studienaufnahme ist ein erster Hochschulabschluss. Die geforderte fachliche Vorbildung ist in der Prüfungsordnung formuliert. Die Feststellung, ob die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind, trifft der Prüfungsausschuss.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester