Überblick
Der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Elektrische Energietechnik an der RWTH Aachen verbindet ingenieurwissenschaftliches Expertenwissen mit wirtschaftswissenschaftlicher Kompetenz. Studierende beschäftigen sich am Standort Aachen intensiv mit zukunftsweisenden Themen wie erneuerbaren Energien, Elektromobilität und modernen Netzstrukturen. Durch ein hohes Maß an inhaltlicher Flexibilität ermöglicht das Studium eine maßgeschneiderte Spezialisierung an der Schnittstelle von Technik und Ökonomie.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle von Elektrotechnik und Betriebswirtschaftslehre bildet das Zentrum des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Elektrische Energietechnik an der RWTH Aachen. Das viersemestrige Studium vertieft die Kenntnisse aus dem Bachelorbereich und bereitet gezielt auf die Anforderungen einer sich schnell verändernden Energiewirtschaft vor. Das flexible Studienprogramm schließt mit dem Master of Science ab und besteht zu nahezu gleichen Teilen aus ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Modulen.
Studieninhalte & Module
Der Studienverlauf lässt sich individuell aus Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodulen zusammenstellen:
- Fehler und Stabilität von Elektrizitätsversorgungssystemen (Ingenieurwissenschaftliches Pflichtmodul)
- Praktikum Energietechnik (Ingenieurwissenschaftliches Pflichtmodul)
- Kern- und Nebenfächer der Elektrotechnik: Auswahl von vier Kernfächern und zwei Nebenfächern aus dem Bereich der elektrischen Energietechnik sowie ein Seminar oder Projekt
- Wirtschaftswissenschaftliche Vertiefungsrichtungen: Wahl aus Vertiefungen wie Sustainability and Corporations, Operations Research and Management, Innovation, Entrepreneurship and Marketing, Corporate Development and Strategy oder General Business and Economics
- Softskills und Masterarbeit: Module zur Kompetenzerweiterung sowie der wissenschaftliche Studienabschluss
Berufsperspektiven
Die Energiewirtschaft ist ein komplexer Sektor, in dem das Zusammenspiel von technischem und ökonomischem Sachverstand essenziell ist. Die ausgewogene Mischung beider Disziplinen macht Absolventinnen und Absolventen zu begehrten Fachkräften in unterschiedlichen Sparten der Branche. Mögliche Einsatzfelder reichen von der Elektromobilität über die erneuerbaren Energien und die Speichertechnik bis hin zur Steuerung transnationaler Stromnetze.
Besonderheiten
- Starke Forschungspartner: Breite Profilierungsmöglichkeiten durch die Anbindung an führende Einrichtungen wie das E.ON Energy Research Center, die Forschungsgesellschaft Energie, den Forschungscampus Flexible Elektrische Netze sowie das Center for Ageing, Reliability and Lifetime Prediction.
- Hohe Flexibilität: Ein freies Modulsystem ersetzt starr vorgeschriebene Schwerpunkte und erlaubt eine persönliche Orientierung.
- Internationale Ausrichtung: Auslandsaufenthalte werden gezielt gefördert, unter anderem durch das Erasmus+-Programm und das Doppelabschlussprogramm T.I.M.E.
- Zulassungsfrei: Der Studiengang weist aktuell keinen Numerus Clausus (NC) auf.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Voraussetzung für die Studienaufnahme ist ein erster Hochschulabschluss. Die geforderte fachliche Vorbildung ist in der Prüfungsordnung formuliert. Die Feststellung, ob die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind, trifft der Prüfungsausschuss.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester