Überblick
Das kooperative Bachelorstudium Mechatronik an der Hochschule RheinMain verbindet ein ingenieurwissenschaftliches Studium am Campus Rüsselsheim mit intensiver betrieblicher Praxis. Studierende erwerben umfassendes Wissen an der Schnittstelle von Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik. Durch die enge Verknüpfung mit einem Partnerunternehmen bietet der Studiengang sowohl wertvolle Berufs- als auch finanzielle Planungssicherheit.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen entwickeln und betreuen als Ingenieurinnen und Ingenieure komplexe mechatronische Systeme, indem sie Elektrotechnik, Maschinenbau und Informationstechnologie miteinander verknüpfen. Das kooperative Modell verbindet die Hochschulausbildung direkt mit einer parallelen Berufsausbildung oder Berufspraxis in einem Partnerunternehmen, was eine durchgängige Finanzierung ermöglicht. Hinweis: Die Erstimmatrikulation für das 1. Fachsemester ist in diesem Studiengang nicht mehr möglich (Bewerbungen nur für höhere Fachsemester); für Studienanfänger startet das duale Angebot ab dem Wintersemester 2026/2027 als Studienrichtung im neuen Studiengang "Angewandte Ingenieurwissenschaften".
Studieninhalte & Module
Die ingenieurwissenschaftliche Qualifikation umfasst eine übergreifende Ausbildung, die auf ein ganzheitliches Systemdenken ausgerichtet ist. Folgende Kerndisziplinen und Schwerpunkte prägen die Ausbildung:
- Elektrotechnik: Technische Grundlagen und Anwendung in mechatronischen Systemen
- Maschinenbau: Konstruktive Vernetzung und maschinenbauliche Komponenten
- Informationstechnologie: Software- und Systemtechnik für mechatronische Anwendungen
- Spezifische Wahlmodule: Ausrichtung passend zum Ausbildungsberuf (z. B. Mechatronik, Elektrotechnik oder Maschinenbau)
- Grundlagenkurse: Empfohlene Vorkurse in Mathematik und Physik zur Vorbereitung
Berufsperspektiven
Fachkräfte der Mechatronik begegnen den Herausforderungen von Industrie 4.0 und der Globalisierung durch bereichsübergreifendes Prozessverständnis. Sie arbeiten an Schnittstellen, die neben technischem Fachwissen auch methodische, betriebswirtschaftliche und soziale Kompetenzen erfordern.
Typische Einsatzbereiche umfassen:
- Planungs- und Projektingenieurwesen im Anlagen-, Elektro- und Maschinenbau sowie im Fahrzeugbau
- Entwicklung, Projektierung und Produktion in der Konsumgüterindustrie
- Automatisierungstechnik, Systemtechnik und Prozesstechnik
- Qualitätssicherung, Logistik, Controlling und technischer Vertrieb
Besonderheiten
- Duales Kooperationsmodell: Voraussetzung ist ein Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag mit einem kooperierenden Partnerunternehmen (auch mit bereits abgeschlossener IHK-Berufsausbildung möglich).
- Praxisphasen und Studienfinanzierung: Vertiefte Berufspraxis im Betrieb während des Semesters sowie Vollzeittätigkeit in den Semesterferien sichern das Einkommen.
- Akkreditierung: Der Studiengang ist durch die ASIIN akkreditiert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassung von Studienanfängern
Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag mit einem Partnerunternehmen im Bereich Mechatronik - duales Studienprogramm
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester