Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang "Intercultural Conflict Management" an der Alice Salomon Hochschule Berlin vermittelt fundierte Kompetenzen für den konstruktiven Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten in interkulturellen und internationalen Kontexten. Studierende setzen sich intensiv mit Themen wie Menschenrechten, Migration sowie Methoden der Konfliktlösung auseinander. Die Ausbildung am Standort Berlin bereitet gezielt auf eine berufliche Zukunft in internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und öffentlichen Einrichtungen vor.
Studieninhalte
An der Schnittstelle von Friedens- und Konfliktforschung, Sozialwissenschaften und interkultureller Praxis bietet die Alice Salomon Hochschule Berlin den Weiterbildungsstudiengang Master of Arts in Intercultural Conflict Management (MA-ICM) an.
Über den Studiengang
Der viersemestrige, komplett englischsprachige Masterstudiengang ist als nicht-konsekutives Programm stark praxisorientiert und transdisziplinär ausgerichtet. Er befähigt Studierende dazu, reale soziale Konflikte in transnationalen sowie interkulturellen Kontexten zu analysieren und zu steuern. Das Studium entspricht den Bologna-Kriterien und qualifiziert gemäß dem Berliner Hochschulgesetz für eine anschließende Promotion.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum verbindet Theorie, Methodik und praktisches soziales Handeln eng miteinander. Die wesentlichen inhaltlichen Schwerpunkte umfassen:
- Transversale Module: Dreiphasige, semesterübergreifende Module (Semester 1 bis 3), die Präsenzunterricht („classroom learning“) direkt mit praktischem Handlungstraining in realen Konfliktfeldern kombinieren.
- Theoretische und methodische Konfliktanalyse: Multidimensionale Ansätze zur Untersuchung und zum Verständnis von sozialen Konflikten.
- Partizipative Konfliktbearbeitung: Anwendung handlungsbezogener und partizipativer Methoden für Interventionen in komplexen Konfliktsituationen.
Berufsperspektiven
Das Studium ist gezielt auf die Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes ausgelegt und bereitet auf Tätigkeiten in Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Regierungsstellen, internationalen Organisationen sowie im privaten Sektor vor. Absolventinnen und Absolventen arbeiten unter anderem als Program Manager, Field Officers, Facilitators, Trainer, Advocates, Researcher oder freiberuflich. Zudem eröffnet der Masterabschluss den Zugang zu Promotionsprogrammen.
Besonderheiten
- Ausgeprägte internationale Diversität: Seit dem Jahr 2000 haben rund 450 Studierende aus über 80 Ländern den Studiengang erfolgreich absolviert.
- Diversität als Lernlabor: Die Vielfalt an kulturellen, beruflichen und politischen Hintergründen der Studierenden wird gezielt als Lernfeld im Studium integriert.
- Akkreditierung und Erfahrung: Der Studiengang baut auf 25 Jahren Lehrerfahrung auf und ist von der AHPGS bis Ende September 2032 reakkreditiert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
At least 12 months of qualified work experience in a relevant field relevant of Intercultural Conflict Management after your first degree (One year of atleast 20 hours or more work experience is the minimum requirement, but only the attested experience can count for the overall ranking.) The type, scope, length, differentiation, and relevance of the work experience are included in the evaluation; either in English or German translation
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester