Überblick
Der englischsprachige Weiterbildungs-Master „Governance and Human Rights“ an der Leuphana Universität Lüneburg verbindet theoretisches Wissen über gute Regierungsführung mit der praktischen Umsetzung von Menschenrechtsstandards. Das berufsbegleitende Studium richtet sich an Fachkräfte, die in internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen oder der öffentlichen Verwaltung tätig sind. Durch das überwiegend digitale Format mit wenigen Präsenzphasen lässt sich das Programm optimal mit der Berufstätigkeit vereinbaren.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle von Governance-Strukturen und Menschenrechtsstandards steht im Zentrum dieses weiterführenden Masterstudiengangs der Politikwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg. Der berufsbegleitende, englischsprachige Studiengang schließt die Lücke zwischen theoretischen Governance-Frameworks und der praktischen Umsetzung von Menschenrechten. Das viersemestrige Studium umfasst 90 Credit Points und richtet sich an Berufstätige, die gesellschaftlichen Wandel in internationalen Kontexten vorantreiben möchten.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist stark projektbasiert ausgerichtet und verknüpft Governance-Theorie mit rechtlichen Standards und praktischer Umsetzung. Zu den zentralen Inhalten gehören:
- Governance-Prinzipien: Rechenschaftspflicht (Accountability), Transparenz und Partizipation
- Menschenrechte im digitalen Raum: Fokus auf Künstliche Intelligenz und soziale Medien
- Rechtliche Grundlagen: Menschenrechtsnormen, -standards und internationale Frameworks
- Wirtschaft und Menschenrechte: Corporate Social Responsibility (CSR) sowie die Rolle multinationaler Unternehmen
- Nachhaltige Entwicklung: Bezug zu den Sustainable Development Goals (SDGs)
- Praktische Kompetenzen: Projektdesign, Management und Evaluation sowie Advocacy, Campaigning, Kommunikation und Verhandlungsführung
Berufsperspektiven
Der Master bereitet darauf vor, menschenrechtsbasierte Strategien in effektive Politiken und Praktiken zu übersetzen. Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Fach- und Führungspositionen in internationalen Organisationen, öffentlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sowie in zivilgesellschaftlichen Akteuren oder multinationalen Unternehmen. Das Programm eignet sich sowohl für den Neueinstieg in das Berufsfeld als auch für den nächsten Karriereschritt.
Besonderheiten
- UN-Anerkennung: Das Programm ist vom United Nations Human Rights Education Network (Office of the High Commissioner for Human Rights) offiziell als Menschenrechts-Trainingsprogramm anerkannt.
- Flexibles Studienformat: Überwiegend virtuelles Lernen, ergänzt durch zwei hybride Campus-Wochen in Lüneburg zur Vereinbarkeit von Beruf und Studium.
- Internationale Ausrichtung: Vollständig englischsprachiger Unterricht mit maximal 25 Studienplätzen und Teilnehmenden aus diversen akademischen und kulturellen Hintergründen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
- erster Hochschulabschluss - ein Jahr Tätigkeit im Bereich Governance und Menschenrechte - Englischkenntnisse
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester