Überblick
Der Zwei-Fach-Masterstudiengang 'Theologien im Dialog' an der Universität Paderborn widmet sich dem fachübergreifenden Austausch zwischen verschiedenen Weltreligionen sowie gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Perspektiven. Studierende vertiefen ihre interreligiösen Kompetenzen, um Verständigungsprozesse in einer pluralen Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die vertiefte Auseinandersetzung mit Glaubensfragen im wissenschaftlichen Diskurs steht dabei im Mittelpunkt des Studienangebots in Paderborn.
Studieninhalte
An der Schnittstelle der Fachgebiete Theologie, Religions- und Kulturwissenschaft setzt der Masterstudiengang Theologien im Dialog an der Universität Paderborn an. Das Studium bringt theologische Fragestellungen mit anderen religiösen, kulturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven ins Gespräch. Das Anteilsfach umfasst 45 ECTS-Punkte (von insgesamt 120 ECTS im Studiengang) und wird als zulassungsfreier Kombinationsstudiengang über eine Regelstudienzeit von 4 Semestern studiert.
Über den Studiengang
Der Studiengang richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen aus theologischen oder religionsbezogenen Studien. Im Fokus steht der Auf- und Ausbau interreligiöser Kompetenzen sowie der Dialog zwischen den Religionen und mit anderen Wissenschaften und Weltbildern. Der Studienbeginn ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester möglich; die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Studieninhalte & Module
Im Studienverlauf wählen die Studierenden ausgehend von ihren Vorkenntnissen einen individuellen Ausrichtungsschwerpunkt:
- Jüdischer Dialogschwerpunkt
- Christlicher Dialogschwerpunkt (katholisch oder evangelisch)
- Islamischer Dialogschwerpunkt
- Ergänzende Lehrangebote: Veranstaltungen aus weiteren religiösen Gebieten (z. B. Buddhismus-Studien)
- Methoden und Grundlagen: Hermeneutischer Umgang mit normativen religiösen Texten sowie historische und systematische Grundfragen der Theologie
Berufsperspektiven
Aufgrund gesellschaftlicher Herausforderungen gewinnen interreligiöse Kompetenzen eine zentrale Bedeutung für das Zusammenleben. Das Studium bereitet auf Berufsfelder vor, die Expertise im Dialog der Religionen untereinander sowie an der Schnittstelle zu anderen Wissenschaften und gesellschaftlichen Weltbildern erfordern. Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, Aufgaben zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts wahrzunehmen.
Besonderheiten
- Studiengangsbezeichnung: Der übergeordnete Masterstudiengang heißt ab dem Wintersemester 2026/27 Zwei-Fach-Master (bis einschließlich Sommersemester 2026: Kultur und Gesellschaft).
- Sprachanforderungen: Bis zur Anmeldung zur Modulprüfung in Modul 2 müssen Grundkenntnisse in mindestens einer alten Sprache nachgewiesen werden (Latein, Griechisch, Hebräisch, [Koran-]Arabisch oder Altchinesisch).
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei (kein Numerus Clausus).
- Auslandsaufenthalt: Ein Studienaufenthalt im Ausland ist optional möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienabschluss, der die nachfolgenden Kompetenzen beinhaltet: - Kenntnisse in theologischen oder nichttheologischen religionsbezogenen Studien - basale hermeneutische Fähigkeiten im Umgang mit normativen Texten aus religiösen Traditionen - Kenntnisse historischer und systematischer Grundfragen einer Theologie
Grundkenntnisse in mindestens einer alten Sprache (Latein, Griechisch, Hebräisch, [Koran-]Arabisch oder Altchinesisch) müssen vorhanden sein.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester