Überblick
Der Zwei-Fach-Masterstudiengang Geschlechterstudien/Gender Studies an der Universität Paderborn vermittelt fundierte Analysekompetenzen zur kritischen Hinterfragung gesellschaftlicher Rollenbilder und Machtgefüge. Studierende beleuchten interdisziplinär, wie Geschlechteridentitäten, soziale Ungleichheiten und intersektionale Verflechtungen das Zusammenleben in modernen Demokratien prägen. Das Fach wird flexibel mit einem weiteren Studienfach kombiniert und bereitet auf reflektierte Tätigkeiten in Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft vor.
Studieninhalte
Wie prägen Geschlecht, Machtstrukturen und intersektionale Zusammenhänge unsere demokratische Gesellschaft und welche Rolle spielen sie bei gesellschaftlichen Ungleichheiten?
Über den Studiengang
Der Studiengang „Geschlechterstudien/Gender Studies“ an der Universität Paderborn wird als Anteilsfach im Umfang von 45 ECTS-Punkten innerhalb eines Zwei-Fach-Masters (insgesamt 120 ECTS) studiert. Unter dem Motto „Mit Geschlechterwissen für eine reflektierte Gesellschaft und Demokratie!“ vermittelt der Masterstudiengang Wege zum Verständnis von Strukturen und Machtverhältnissen in demokratischen Gesellschaften. Das zulassungsfreie Studium hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern und kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden.
Studieninhalte & Module
Die Studierenden beschäftigen sich differenziert mit gesellschaftlichen Systemen, Stereotypen und Ungleichheiten. Zu den zentralen Themenfeldern gehören:
- Gender- und Queer Studies
- Gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse sowie Transformationsprozesse
- Bewertungs- und Ausschlusspraxen in gesellschaftlichen Gefügen
- Sozialisatorische, intersektionale und mediale Verschränkungen und deren Einflüsse auf Systeme und Individuen
- Reflexion und Analyse historisch sowie patriarchal gewachsener Geschlechter- und Machtstrukturen
Berufsperspektiven
Das Fach vermittelt anwendungsorientiertes Geschlechterwissen, das für eine kritische Analyse und Mitgestaltung einer reflektierten Gesellschaft und Demokratie qualifiziert. Absolvent*innen sind darauf vorbereitet, gesellschaftliche Ungleichheiten, Transformationsprozesse und Ausschlusspraxen in professionellen Kontexten zu bewerten. In Kombination mit dem zweiten Anteilsfach ergeben sich individuelle Qualifikationsprofile für unterschiedliche Berufsfelder.
Besonderheiten
- Studiengangsstruktur: Es handelt sich um ein Anteilsfach, das verbindlich mit einem zweiten Anteilsfach kombiniert werden muss (der übergeordnete Studiengang wird ab Wintersemester 2026/27 von „Kultur und Gesellschaft“ in „Zwei-Fach-Master“ umbenannt).
- Zugangsvoraussetzungen: Es müssen Vorkenntnisse in der Geschlechterforschung im Umfang von mindestens 18 ECTS nachgewiesen werden (z. B. über das Zertifikat „Geschlechterstudien/Gender Studies“ der Universität Paderborn oder eine gleichwertige Bescheinigung).
- Auslandsaufenthalt: Ein Studienaufenthalt im Ausland ist optional möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienabschluss, der die nachfolgenden Kompetenzen beinhaltet:
- Grundlegende Kenntnisse über die Bedeutung von Geschlecht als gesellschaftliche Kategorie - Grundlegende Fähigkeiten, die Wirkung von Geschlechterverhältnissen einzuschätzen - Grundlegende Kenntnisse und Orientierungswissen über Geschlechtertheorien - Grundlegende Kenntnisse über Geschlechterstereotype und deren Wirkungen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester