Überblick
Der Masterstudiengang „Design and Future Making“ an der Hochschule Pforzheim widmet sich der gestalterischen Erforschung zukunftsfähiger Gesellschafts- und Technologieszenarien. Studierende entwickeln in Pforzheim innovative Designstrategien an der Schnittstelle von analogem Handwerk, digitalen Medien und gesellschaftlichem Wandel. Das Studium befähigt dazu, Design nicht nur als reine Formgebung, sondern als kritisches Werkzeug zur aktiven Mitgestaltung von Systemen zu begreifen.
Studieninhalte
Welchen Beitrag kann Design leisten, um künftige Szenarien zu erforschen und Systeme nachhaltig zu verändern, anstatt sie nur zu verschönern?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Design and Future Making“ (MADFM) an der Hochschule Pforzheim bietet einen experimentellen und produktiven Raum im Fachbereich Kommunikationsdesign und visuelle Kommunikation. Er richtet sich an Personen aus den Bereichen Design, Kunst, Architektur und Technologie, die über die klassische Designpraxis hinausgehen möchten. Studierende erarbeiten hier eine eigene, forschungsorientierte Position und loten das Schaffen zwischen Handwerk und digitalen Technologien aus.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte stellen die kritische Praxis und die Arbeit in einem interdisziplinären Umfeld in den Mittelpunkt. Zu den Kernschwerpunkten gehören:
- Erforschung von Zukunftsszenarien: Untersuchung und Gestaltung des Beitrags von Design zu möglichen Zukünften.
- Schnittstelle Handwerk und digitale Technologien: Praktisches Erproben von Möglichkeiten und Grenzen der Material- und Technologieanwendung.
- Design als Transformationsmethode: Nutzung gestalterischer Prozesse zur Veränderung bestehender Systeme statt reiner Dekoration.
- Interdisziplinäre Kompetenzentwicklung: Förderung von individuellen sowie kollektiven Fähigkeiten in einem kreativen und kritischen Umfeld.
Berufsperspektiven
Das Masterstudium qualifiziert dafür, eine eigenständige, forschungsorientierte Haltung an den Schnittstellen von Gestaltung, Technologie und Gesellschaft einzunehmen. Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, Design als Methode zur Veränderung komplexer Systeme einzusetzen. Dies eröffnet Handlungsfelder oberhalb der klassischen Designpraxis in interdisziplinären Zukunfts- und Entwicklungsbereichen.
Besonderheiten
Der Masterstudiengang versteht sich ausdrücklich nicht als klassischer Studiengang, sondern als produktiver Experimentierraum. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Einbindung des studiengangeigenen MADlab, in dem forschungsorientiert gearbeitet wird.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
- ein Kurzlebenslauf - ein Zeugnis über das erste abgeschlossene und qualifizierende Hochschulstudium sowie ggf. weitere abgeschlossene Hochschulstudien, ggf. mit deutscher oder englischer Übersetzung - ein maximal zweiseitiges Motivationsschreiben - ein Gutachten/Empfehlungsschreiben - ein Sprachnachweis - ein Portfolio of Artwork gemäß (ausgedruckt, Maximalgröße 30 x 43 cm, keine Originale) als Buch / Portfolio gebunden. Die Anzahl der enthaltenen Arbeiten bestimmen Sie selbst geben Sie uns Einblick in Ihre bisherigen Projekte und die Kenntnisse, die Sie als Bewerber mitbringen. Die Konzeption und Gestaltung des Portfolios fließen in die Gesamtbewertung Ihrer Bewerbung mit ein. - Vorschlag eines Forschungsprojekts - eine unterschriebene Einverständniserklärung, dass eingereichte Unterlagen (einschließlich des Portfolios) entsorgt werden können, wenn diese nicht in der durch die Hochschule gesetzten Frist zurückgenommen werden
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester