Überblick
Der Masterstudiengang Agrarsystemwissenschaften an der Technischen Universität München am Campus Freising-Weihenstephan widmet sich den komplexen Wechselwirkungen moderner Landwirtschaftssysteme. Studierende analysieren das Zusammenspiel von Pflanzenbau, Tierhaltung, Ökologie und Technik, um nachhaltige Lösungen für globale Zukunftsfragen der Agrar- und Ernährungsbranche zu entwickeln. Die interdisziplinäre Ausrichtung kombiniert forschungsnahe Wissenschaft mit praxisorientierter Anwendung für ein individuelles Kompetenzprofil.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen analysieren, bewerten und optimieren in der Praxis komplexe Agrarproduktionssysteme, entwickeln Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien und erarbeiten Lösungen an den Schnittstellen von Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der viersemestrige, deutschsprachige Masterstudiengang Agrarsystemwissenschaften an der TU München (Campus Freising-Weihenstephan) vermittelt ein tiefgreifendes Verständnis der biologischen, technologischen und ökonomischen Prozesse zwischen den Systemelementen Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Im Gegensatz zu rein fachspezifischen Agrarwissenschaften steht hier die ganzheitliche Wechselwirkung auf Betriebsebene sowie auf Agrarlandschaftsebene im Mittelpunkt.
Studieninhalte & Module
Das Vollzeitstudium umfasst 120 ECTS-Punkte und gliedert sich in Pflichtmodule (45 ECTS), einen individuellen Wahlbereich (45 ECTS) und die abschließende Master's Thesis (30 ECTS). Die Kernqualifikation wird über folgende sieben Pflichtmodule vermittelt:
- Innovationen für Agrarsysteme
- Angewandte Statistik: Biometrie und Ökonometrie
- Geoinformationssysteme und Modellierung
- Produktions- und Ressourcenökonomie
- Nährstoffkreisläufe in Agrarökosystemen
- Projekt Agrarsysteme (interdisziplinäres Modul, 10 ECTS)
- Forschungsprojekt (forschungsorientiertes Modul, 10 ECTS)
Im Wahlbereich können Schwerpunkte in den Kategorien Pflanzenproduktionssysteme, Tierproduktionssysteme, Agrarökosysteme und Agrarökonomie gesetzt werden.
Berufsperspektiven
Absolventen qualifizieren sich für Führungs- und Beratungsaufgaben in der gesamten Agrar- und Ernährungswirtschaft – vom vorgelagerten Bereich (Züchtung, Agrartechnik, Agrochemie) über landwirtschaftliche Betriebe bis hin zu Handel und Lebensmittelverarbeitung. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in der Forschung an Universitäten und in Unternehmen, in der Agrarverwaltung und in Ministerien sowie im Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement von Verbänden und internationalen Organisationen. Der Abschluss berechtigt zudem zur akademischen Weiterqualifikation.
Besonderheiten
Das Studium verbindet Theorie mit praxisnahen Formaten im Labor und auf dem Feld, etwa beim sensorgestützten Präzisionspflanzenbau oder der Genomentschlüsselung. Zudem besteht eine hohe Flexibilität: Bis zu 30 ECTS können aus dem Gesamtangebot der TUM oder über ein Auslandssemester an einer der rund 170 Partneruniversitäten eingebracht werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester