Überblick
Der Masterstudiengang Naturschutz und Landschaftsplanung an der TU München am Campus Freising widmet sich den zentralen ökologischen Herausforderungen wie dem Klimawandel und dem Verlust der Artenvielfalt. Studierende erlernen praxisnahe Strategien, um Ökosysteme nachhaltig zu schützen und planerische Instrumente gezielt in Landnutzungsprozessen einzusetzen. Neben der fundierten fachlichen Vertiefung zeichnet sich das Studium durch ein hohes Maß an Flexibilität mit Voll- und Teilzeitoptionen aus.
Studieninhalte
Ob in leitenden Positionen in Planungsbüros, bei internationalen NGOs oder in der öffentlichen Verwaltung: Der Masterstudiengang „Naturschutz und Landschaftsplanung“ (M.Sc.) an der TU München qualifiziert für anspruchsvolle Aufgaben an der Schnittstelle von Ökologie und Planung.
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang am Campus Weihenstephan in Freising widmet sich zentralen Herausforderungen wie der Biodiversitätskrise, der globalen Erwärmung und der nachhaltigen Landnutzung. Das projektorientierte Studium vermittelt Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen, um Ökosystemleistungen durch Instrumente der Landschaftsplanung nachhaltig zu sichern. Das vertiefte Verständnis gesellschaftlicher sowie ökologischer Prozesse bildet dabei die Grundlage zur aktiven Gestaltung von Transformationsprozessen.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 120 ECTS-Punkte und gliedert sich wie folgt:
- 1. & 2. Semester (Pflicht- und Wahlbereich): 30 ECTS im Pflichtbereich, darunter zwei Projektarbeiten (je 10 ECTS) zu theoretisch-ökologischen Grundlagen oder anwendungsorientierten Themen. Weitere 30 ECTS stehen für individuelle Wahlfächer und überfachliche Qualifikationen wie Sprachkurse zur Verfügung.
- 3. Semester (Berufspraktikum): Ein sechsmonatiges Praxissemester (30 ECTS) im In- oder Ausland zur Anwendung des theoretischen Wissens im Berufsfeld.
- 4. Semester (Master's Thesis): Erstellung der eigenständigen Masterarbeit (30 ECTS) zu einer frei gewählten Fragestellung.
Berufsperspektiven
Mit dem Abschluss bieten sich Führungspositionen in der staatlichen, freiberuflichen oder privatwirtschaftlichen Umweltplanung sowie in der universitären Forschung und für Promotionen. Absolventen sind in der öffentlichen Verwaltung, bei Naturschutzverbänden, naturkundlichen Museen oder höheren Naturschutzbehörden sowie im höheren Dienst von Bund, Ländern und Kommunen gefragt. Bei einem passenden Vorstudium ermöglicht der Abschluss zudem die Mitgliedschaft in der Architektenkammer.
Besonderheiten
- Teilzeitoptionen: Neben dem Vollzeitstudium (4 Semester) werden flexibel nutzbare Teilzeitvarianten mit 50 % oder 66 % (6 bis 8 Semester Regelstudienzeit) angeboten.
- Möglichkeit der Studienverkürzung: Bei Anrechnung gleichwertiger Kompetenzen aus einem mehr als sechssemestrigen einschlägigen Bachelor oder einem Fachpraktikum lässt sich das Studium um bis zu zwei Semester verkürzen.
- Internationales Mobilitätsfenster: Das integrierte Praxissemester im dritten Studienabschnitt ermöglicht weltweite Arbeitserfahrungen und Vernetzung in unterschiedlichen Naturräumen.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester