Überblick
Der Masterstudiengang Health Science – Prevention and Health Promotion an der TU München widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention. Studierende analysieren komplexe Einflüsse auf die menschliche Gesundheit im Kontext des demografischen Wandels und gesellschaftlicher Veränderungen. Am Standort München erwerben sie wissenschaftliche Kompetenzen, um zukunftsfähige Interventionsstrategien für Einzelpersonen sowie die gesamte Bevölkerung zu entwickeln.
Studieninhalte
Wie lassen sich Prävention und Gesundheitsförderung angesichts des demografischen Wandels und moderner Zivilisationskrankheiten wissenschaftlich fundiert gestalten?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Health Science – Prevention and Health Promotion“ an der TU München befasst sich intensiv mit dem biopsychosozialen Modell von Gesundheit nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Angesichts von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung und Zivilisationskrankheiten vermittelt das Studium theoretische sowie praktische Kenntnisse aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Psychologie. Das multidisziplinäre Konzept berücksichtigt gender- und diversitätsgerechte Hintergründe, um Individuen, spezifische Gruppen und die Bevölkerung als Ganzes zu erreichen.
Studieninhalte & Module
Der Studiengang gliedert sich in fünf thematische Blöcke:
- Health Science Research: Vertiefung in zwei wählbaren Disziplinen („Physical Activity“, „Nutrition“, „Psychology“ oder „Health Economics“) sowie Erarbeitung gesellschaftlicher Determinanten im Modul „Health and Society“.
- Research Methods: Methodische Grundlagen durch Module wie „Study Design; Ethics“, „Advanced Statistics“, „Scientific Data Processing“ und „Qualitative Research Methods“.
- Applied Research Health and Disease: Zweisemestriges eigenständiges Forschen in Teamprojekten zu zwei wählbaren Schwerpunkten (z. B. Mental Health, Cancer, Diversity oder Behavioral Science).
- Complementary Subjects: Individueller Entwicklungsraum durch curriculare und extracurriculare Ergänzungsfächer.
- Master’s Thesis: Verfassen der wissenschaftlichen Abschlussarbeit.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen werden darauf vorbereitet, den wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen mit strategischen Interventionen zu begegnen. Sie werden befähigt, disziplinübergreifende Maßnahmen der Gesundheitsförderung für Personen mit Risikofaktoren, Patientengruppen sowie Populationen mit unterschiedlichem Gesundheitsstatus anzuwenden. Zudem qualifiziert das Studium für die aktive Durchführung von Forschungsprojekten inklusive der Präsentation von Ergebnissen auf wissenschaftlichen Kongressen.
Besonderheiten
Das Studium zeichnet sich durch semesterübergreifende Forschungsprojekte aus, bei denen Studierende von der Planung bis zum Abschluss eigene Daten erheben und im Team unter wissenschaftlicher Anleitung arbeiten. Die flexible Struktur ermöglicht zudem eine individuelle Profilbildung in vertiefenden Fachdisziplinen und Forschungsfeldern.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester