Überblick
Der zweijährige Masterstudiengang Physik mit der Spezialisierung Kern-, Teilchen- und Astrophysik an der Technischen Universität München bietet eine vertiefte wissenschaftliche Ausbildung an den Schnittstellen der modernen Physik. Am Forschungsstandort Garching bei München analysieren Studierende die kleinsten Bausteine der Materie sowie fundamentale kosmische Prozesse. Das Studium zeichnet sich durch die enge Verknüpfung von theoretischen Konzepten mit innovativer Experimentalforschung aus.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Praxis an der Erforschung subatomarer Strukturen, entwickeln hochmoderne Messtechniken und analysieren physikalische Prozesse durch komplexe Datenanalysen und Simulationen.
Über den Studiengang
Der auf zwei Jahre angelegte Masterstudiengang Physik (Kern-, Teilchen- und Astrophysik) an der TU München (Garching) vermittelt vertiefte fachliche Grundlagen und bietet Einblicke in die aktuelle Forschung von den Atomkernen bis zu den elementarsten Bausteinen unseres Universums. Die Struktur folgt dem gemeinsamen Aufbau der Physik-Masterstudiengänge der TUM und verbindet theoretische Konzepte mit experimenteller Praxis.
Studieninhalte & Module
Die Studierenden können sich in verschiedenen Fachgebieten vertiefen. Zu den Inhalten und Spezialfächern zählen unter anderem:
- Astrophysik und Astroteilchenphysik: Hochenergie-Neutrino-Astronomie sowie kosmische und erdgebundene Beschleuniger.
- Experimentelle Teilchen- und Kernphysik: Tests des Standardmodells, Teilchendetektoren und ultrarelativistische Schwerionen-Kollisionen.
- Theoretische Physik: Gruppentheorie, Quantenfeldtheorie und Quantenchromodynamik.
- Methoden und Anwendungen: Datenanalyse, Monte-Carlo-Methoden sowie Anwendungen in der interdisziplinären Forschung.
- Plasmaphysik und Fusionsforschung: Spezialmodule wie Plasmaphysik 1 & 2 (PH2035, PH2036), Fusionsforschung (PH2196), Magnetohydrodynamische Phänomene (PH2037), Turbulenz in neutralen Fluiden und Plasmen (PH2175) sowie Kinetik und nichtideale MHD-Phänomene im Hochtemperaturplasma (NAT3051).
Berufsperspektiven
Qualifizierte Absolventen finden ihre Einsatzfelder in der akademischen Grundlagenforschung sowie in interdisziplinären Forschungsbereichen. Durch die fundierte Ausbildung in Methoden wie der Datenanalyse, der Entwicklung moderner Detektoren und Monte-Carlo-Simulationen verfügen sie über gefragte Kompetenzen für wissenschaftliche und technologische Berufsfelder. Zudem legt der Studiengang das Fundament für eine anschließende Promotion.
Besonderheiten
Am Standort Garching steht den Studierenden der weltweit einmalige Tandem-Beschleuniger zur Verfügung. Masterstudierende und Doktoranden können an dieser Anlage Detektoren eigenhändig charakterisieren, indem sie diese mit Neutronen beschießen und die Reaktionen messen.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester