Überblick
Der interdisziplinäre Masterstudiengang Robotics, Cognition, Intelligence an der TU München am Standort Garching verknüpft Kernkompetenzen aus der Informatik, dem Maschinenwesen sowie der Elektro- und Informationstechnik. Studierende lernen, wie intelligente Robotersysteme konzipiert werden, die mithilfe künstlicher Intelligenz eigenständig lernen und sicher mit Menschen interagieren. Das Studium bereitet gezielt auf zukunftsweisende Aufgaben an der Schnittstelle von moderner Hardware, autonomer Software und kognitiven Systemen vor.
Studieninhalte
Wie können Roboter mittels künstlicher Intelligenz eigenständig lernen, um flexibel und sicher mit Menschen in Alltag und Industrie zusammenzuarbeiten?
Über den Studiengang
Der interdisziplinäre Master-Studiengang „Robotics, Cognition, Intelligence“ an der TU München (Hauptstandort Garching) kombiniert die Informatik mit Aspekten der Elektrotechnik und des Maschinenwesens. In vier Semestern Regelstudienzeit (120 ECTS) erlangen Studierende das methodische Rüstzeug, um autonome und anpassungsfähige Robotersysteme zu entwickeln. Das deutsch- und englischsprachige Vollzeitstudium beginnt wahlweise im Sommer- oder Wintersemester und schließt mit der Master’s Thesis ab.
Studieninhalte & Module
Das flexible Curriculum ermöglicht eine individuelle Schwerpunktsetzung durch Wahlmodule aus verschiedenen Ingenieurs- und Informatikdisziplinen. Zu den zentralen Themenbereichen zählen:
- Künstliche Intelligenz & Maschinelles Lernen: Verfahren zur Verhaltenssteuerung und zum autonomen Lernen von Robotern.
- Wahrnehmung & Signalverarbeitung: Bildverarbeitung, Sensordatenauswertung und Sensordatenfusion.
- Robotersteuerung & Interaktion: Klassische Steuerungskonzepte sowie Methoden der Mensch-Roboter-Interaktion.
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Anwendungsrelevante Module aus dem Maschinenbau und der Elektrotechnik.
- Praxisnahe Projekte: Praktische Anwendung der Kenntnisse in Zusammenarbeit mit Industriepartnern.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen besitzen exzellente Chancen in der Industrie – etwa in der Luft- und Raumfahrt, dem Automotive-Bereich, der Mikro- und Unterhaltungselektronik sowie der Medizintechnik. Sie arbeiten in interdisziplinären Teams als Projektleitung, in der Konzeption oder in der Software- und Systementwicklung. Zudem stehen ihnen Karrierewege in der akademischen Forschung, Lehre oder im Consulting offen, beispielsweise bei der Entwicklung von Servicerobotern oder intelligenten Assistenzsystemen.
Besonderheiten
Der Studiengang ist einmalig in Deutschland, da er eine direkte Brücke zwischen Informatik und klassischen Ingenieurwissenschaften schlägt. Er wird als gemeinsames Programm der TUM School of Computation, Information and Technology und der TUM School of Engineering and Design durchgeführt. Die Auswahl der Studierenden erfolgt über ein zweistufiges Eignungsverfahren.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester