Überblick
Der Masterstudiengang Molekulare Biotechnologie an der TU München am Campus Freising vertieft das Verständnis für natürliche sowie künstlich erzeugte Biomoleküle. Studierende beschäftigen sich intensiv mit zellulären Syntheseprozessen, moderner Genetik und zukunftsweisenden Verfahren wie dem Protein-Design. Die interdisziplinäre Ausbildung verbindet molekularbiologische Forschung direkt mit technologischen sowie bioinformatischen Anwendungen.
Studieninhalte
Ob bei der Entwicklung biologischer Wirkstoffe gegen schwerwiegende Erkrankungen, der Optimierung von Diagnostika oder der Erzeugung neuer Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen – der Masterstudiengang Molekulare Biotechnologie eröffnet vielfältige Karrierewege in der Industrie und Forschung.
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Molekulare Biotechnologie (M.Sc.) an der Technischen Universität München richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines Bachelorstudiums im Bereich Biologie oder Molekulare Biotechnologie. Studierende vertiefen ihr Wissen in den biosynthetischen Leistungen von Zellen und widmen sich der gezielten Konstruktion sowie Synthese künstlicher und natürlicher Biomoleküle. Sie erlernen die Fähigkeit, komplexe naturwissenschaftliche Fragestellungen eigenständig zu bewerten, Herangehensweisen zu strukturieren und Forschungsergebnisse zu evaluieren.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Vollzeitstudium umfasst 120 ECTS-Credits. Der Kernbereich beinhaltet 40 Credits aus den folgenden fünf Säulen:
- Biomoleküle
- Zellen
- Organismen
- Medizin
- Technik und Industrielle Anwendung
- Vertiefungsmodule (mind. 45 Credits): Praktische und theoretische Module zur individuellen Profilbildung (z. B. Protein-Engineering, Molekulare Mikrobiologie, Genetic Engineering, Zellkulturtechnologie oder strukturbasierte Bioinformatik).
- Überfachliche Qualifikationen (5 Credits): Kurse zu Sprachkenntnissen, Politik, Wirtschaft, Ethik oder Kultur.
Berufsperspektiven
Absolventen können eine akademische Laufbahn über eine Promotion einschlagen oder direkt in die Biotechnologiebranche einsteigen. Im medizinischen Sektor arbeiten Spezialisten an der Entwicklung von Pharmazeutika und Therapeutika, der Diagnostik oder an Schnittstellen wie Gewebeersatz und Prothesen. Weitere Einsatzmöglichkeiten liegen in der industriellen Biotechnologie zur Entwicklung nachhaltiger Materialien sowie im Agrarsektor.
Besonderheiten
- Fokus auf Moleküle und Zellen: Anders als in der klassischen Verfahrenstechnik liegt der Schwerpunkt auf der biosynthetischen Leistung der Zelle, der Synthetischen Biologie und dem Protein-Design.
- Interdisziplinäre Methoden: Kombination aus Gentechnik, Proteinchemie, Biophysik und Bioinformatik.
- Rahmenbedingungen: Der Studienort ist der Campus Weihenstephan in Freising; die Unterrichtssprache ist überwiegend Deutsch. Die Zulassung erfolgt über ein Eignungsverfahren.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester