Überblick
Der Masterstudiengang Forst- und Holzwissenschaft an der TU München am Campus Freising vermittelt vertiefte Fachkenntnisse über den Schutz, die Bewirtschaftung und die nachhaltige Nutzung von Waldökosystemen. Studierende befassen sich intensiv mit ökonomischen, ökologischen und technologischen Fragestellungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des nachwachsenden Rohstoffs Holz. Die Ausbildung bereitet zielgerichtet darauf vor, als Fach- und Führungskraft die Zukunftsfähigkeit der Forst- und Holzwirtschaft aktiv mitzugestalten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Am größten grünen Campus Deutschlands vermittelt der Masterstudiengang Forst- und Holzwissenschaft an der TU München am Standort Freising fundiertes Wissen über das Ökosystem Wald sowie die nachhaltige Nutzung und Verwertung des Rohstoffes Holz. Das weiterführende Studium verbindet Systemverständnis mit Methodenkompetenz, um die multifunktionalen Ökosystemleistungen und Wertschöpfungssysteme von der Produktion bis zur finalen Verwertung zukunftsfähig zu gestalten. Studierende lernen dabei, sich den komplexen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen im Cluster Forst und Holz zu stellen.
Studieninhalte & Module
Das Studium lässt sich ab dem ersten Semester individuell gestalten. Die Inhalte basieren auf fünf zentralen Säulen, aus denen jeweils mindestens zwei von sechs angebotenen Modulen gewählt werden müssen:
- Waldökologie
- Produktion und Management
- Waldgovernance
- Holzproduktsysteme
- Globale, Digitale Forstwirtschaft
Ergänzend dazu schärfen Studierende ihr persönliches Profil durch acht frei wählbare Module aus einem großen Angebot an ungebundenen Wahlfächern.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige Berufsfelder in Wissenschaft, Wirtschaft, Beratung und Verwaltung offen. Der Masterabschluss vermittelt die erforderlichen Fachkompetenzen für die Zulassung zum forstlichen Vorbereitungsdienst der 4. Qualifikationsebene (höherer Forstdienst). Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in staatlichen Forstverwaltungen, privaten Forstbetrieben, der Holz- und Papierindustrie, Fachverbänden, NGOs, Consultingunternehmen oder der Entwicklungshilfe.
Besonderheiten
- Gebirgswaldforschung: Besonderer Fokus auf die Dynamik natürlicher Systeme im Alpenraum, unter anderem durch Exkursionen und eine enge Kooperation mit dem Nationalpark Berchtesgaden.
- Starke Forschungsnetzwerke: Direktes Anbinden an die Holzforschung München sowie den interdisziplinären Lehr- und Forschungsverbund TUM.wood.
- Flexible Studienform: Das Studium kann wahlweise in Vollzeit (4 Semester) oder in einer Teilzeitvariante mit 66 % des Pflichtpensums (6 Semester) absolviert werden.
- Praxisanrechnung: Ein optionales, sechswöchiges Praktikum in der Forst- und Holzwirtschaft oder der Forschung kann als Studienleistung eingebracht werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester