Überblick
Der Masterstudiengang Kunstgeschichte, spätantike und byzantinische an der LMU München bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit der visuellen und materiellen Kultur des Oströmischen Reiches sowie der Spätantike. Studierende analysieren archäologische Funde und kunsthistorische Denkmäler vom 4. bis zum 15. Jahrhundert in all ihren Facetten. Das Ein-Fach-Masterstudium im Herzen von München verbindet dabei wissenschaftliche Methodik mit interdisziplinären Forschungsansätzen.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Masterstudiengang „Kunstgeschichte, spätantike und byzantinische“ an der LMU München zeichnet sich dadurch aus, dass er die gesamte archäologisch und kunsthistorisch bedeutende Hinterlassenschaft der spätantiken und byzantinischen Kultur erforscht – ohne eine Einschränkung auf Monumente rein christlicher Aussage.
Über den Studiengang
Dieser weiterführende Masterstudiengang verbindet die Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte eng mit den Nachbardisziplinen Byzantinistik und Neogräzistik. Studierende beschäftigen sich intensiv mit der materiellen, visuellen und schriftlichen Kultur des Oströmischen Reiches sowie dessen Nachwirken. Das Fachspektrum reicht dabei von den Anfängen in der Spätantike des 4. Jahrhunderts bis hin zur modernen neugriechischen Sprach- und Kulturwissenschaft.
Studieninhalte & Module
- Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte: Erfassung und wissenschaftliche Analyse des gesamten archäologischen und kunsthistorischen Erbes der spätantiken und byzantinischen Epoche.
- Byzantinistik: Erforschung von Geschichte, Literatur, Sprache, Religion und Kultur des Oströmischen (Byzantinischen) Reichs vom 4. bis zum 15. Jahrhundert.
- Neogräzistik: Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Landeskunde Griechenlands, Zyperns, historisch griechischsprachiger Regionen und der Diaspora von ca. 1500 bis zur Gegenwart (mit Epochenschwerpunkt nach 1800).
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für wissenschaftliche Tätigkeiten in der Erforschung, Bewahrung und Vermittlung der spätantiken, byzantinischen und neugriechischen Kunst- und Kulturgeschichte. Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein fundiertes interdisziplinäres Profil an der Schnittstelle von Kunstgeschichte, Archäologie und Philologie. Damit stehen ihnen Wege im akademischen Bereich, in Museen sowie in kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen offen.
Besonderheiten
Das Fachangebot deckt einen außergewöhnlich breiten chronologischen Rahmen ab: Er erstreckt sich vom 4. Jahrhundert über das byzantinische Mittelalter bis hin zur Erforschung der modernen griechischen Sprache, Literatur und Diaspora der Gegenwart.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
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Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester