Überblick
Der Masterstudiengang Theoretische Philosophie an der LMU München bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit fundamentalen Fragestellungen der Metaphysik, Erkenntnistheorie und Sprachphilosophie. Am Hochschulstandort München verbinden Studierende die Denktraditionen der klassischen deutschen Philosophie mit modernen Strömungen der analytischen Philosophie. Der forschungsorientierte Ein-Fach-Master umfasst 120 ECTS-Punkte und bereitet gezielt auf akademische Tätigkeiten vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventen des Masterstudiengangs Theoretische Philosophie an der LMU München verfassen wissenschaftliche Arbeiten, analysieren fundamentale Argumente und entwickeln neue Lösungsansätze für aktuelle philosophische Problemstellungen. Der viersemestrige Studiengang vermittelt einen forschungsorientierten Einblick in die Kernbereiche der theoretischen Philosophie und schließt mit dem Master of Arts (M.A.) ab. Dabei wird das Studium der klassischen deutschen Philosophie systematisch mit Ansätzen der analytischen Philosophie des 20. Jahrhunderts verknüpft.
Studieninhalte & Module
Die Inhalte gliedern sich in folgende theoretische Schwerpunkte und Lehrformate:
- Metaphysik: Rationale Prüfung von Fragen zu den Prinzipien des Seins, der Wirklichkeit, Natur, Freiheit und Zeit.
- Erkenntnistheorie: Untersuchung der Bedingungen von Wissen, Wahrheit und Rechtfertigung sowie Klärung unterschiedlicher Erkenntnistypen.
- Sprachphilosophie: Analyse der Begriffe Zeichen und Bedeutung sowie der Rolle von Sprache für die menschliche Selbsterkenntnis.
- Philosophie des Geistes: Auseinandersetzung mit dem menschlichen Selbstverständnis an der Schnittstelle von physischen und mentalen Eigenschaften.
- Lehrformate: Spezialvorlesungen, Forschungsseminare, Essaykurse sowie Seminare zu theoretischen Grundbegriffen.
Berufsperspektiven
Durch das ausgeprägte Forschungsprofil bereitet der Studiengang zielgerichtet auf wissenschaftliche Tätigkeiten und eine akademische Weiterqualifikation vor. Studierende erwerben vertiefte Kompetenzen in der strukturierten Textanalyse, der logischen Argumentation sowie im selbstständigen Verfassen wissenschaftlicher Abhandlungen.
Besonderheiten
- Brückenschlag der Traditionen: Kombinierte Auseinandersetzung mit Vertretern der klassischen deutschen Philosophie (Kant, Fichte, Schelling, Hegel) und Denkern der analytischen Philosophie sowie des 20. Jahrhunderts (u. a. Frege, Wittgenstein, Sellars, Brandom, Adorno, Heidegger).
- Wöchentliches Mastertutorium: Regelmäßige gemeinsame Textarbeit mit Dozenten und individuelle Unterstützung beim Erstellen schriftlicher Arbeiten.
- Viersemestriges Masterkolloquium: Eine durchgängige kollegiale Begleitung über die gesamte Regelstudienzeit hinweg.
- Organisatorisches: Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich; Kenntnisse in Altgriechisch oder Latein werden nicht vorausgesetzt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Eignungsverfahren
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester