Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang „American History, Culture and Society“ an der LMU München bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit den historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen Nordamerikas. Studierende profitieren von flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten und setzen individuelle Schwerpunkte im US-amerikanischen sowie kanadischen Kontext. Das Studium zeichnet sich besonders durch seine interdisziplinäre Ausrichtung und die Einbeziehung transnationaler sowie globaler Perspektiven aus.
Studieninhalte
Wie prägen historische, gesellschaftliche und transnationale Verflechtungen den nordamerikanischen Kontinent von den USA über Kanada bis nach Mexiko?
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang „American History, Culture and Society“ am Amerika-Institut der LMU München bietet eine flexible und vertiefte Ausbildung zu historischen, sozialen, kulturellen, literarischen, wirtschaftlichen und politischen Themen Nordamerikas. Studierende werden dazu ermutigt, eigene Forschungsschwerpunkte zu entwickeln und diese in transatlantische, transnationale oder globale Kontexte einzuordnen. Das viersemestrige Studium umfasst 120 ECTS-Punkte, wobei in den ersten drei Semestern neun Module absolviert werden und das vierte Semester der Masterarbeit gewidmet ist.
Studieninhalte & Module
Die Lehre kombiniert vergleichende sowie interdisziplinäre Ansätze und deckt unter anderem folgende Themenschwerpunkte ab:
- Geschichte und Politik: Historische und politische Entwicklungen in den USA, Kanada und Mexiko sowie deren globale und transatlantische Verflechtungen.
- Kultur, Literatur und Medien: Visual Culture, Populärkultur, Literaturwissenschaft, Medien sowie Kulturtheorie.
- Identität und Gesellschaft: Gender, Race und Ethnizität, die gesellschaftliche Rolle von Latinas und Latinos sowie die Geschichte von Migration und Sklaverei.
- Indigenous Studies: Geschichte, Souveränität, Landrechte und Beziehungen Indigener Bevölkerungsgruppen zum kanadischen und US-amerikanischen Staat.
- Kanadastudien: Anglo-franko-kanadische Geschichte, der Sonderstatus von Québec, Umweltungerechtigkeit, Residential Schools und Multikulturalismus.
- Grenzregionen und Transamerikanismus: Die US-mexikanische Grenzregion sowie Bezüge zur Karibik und nach Lateinamerika.
- Technologie: Technologische Entwicklungen in historischer und kultureller Perspektive.
Berufsperspektiven
Durch die Ausrichtung auf forschungsorientiertes Arbeiten qualifiziert der Studiengang für die eigenständige Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Projekte. Die Studierenden erwerben fortgeschrittene analytische und interdisziplinäre Kompetenzen zur Aufarbeitung komplexer nordamerikanischer Themenbereiche. Zudem bietet der Master eine fundierte Grundlage für eine anschließende akademische Laufbahn und Promotion.
Besonderheiten
Das breite Lehr- und Forschungsprofil, das die USA in einem transamerikanischen, transatlantischen und globalen Kontext versteht, unterscheidet das Amerika-Institut der LMU München deutlich von anderen Amerikanistik-Instituten im deutschsprachigen Raum. Kanada und die Kanadastudien sind dabei ein integraler Bestandteil von Forschung und Lehre. Zudem fließen aktuelle Forschungsergebnisse von Doktorandinnen und Doktoranden durch deren Einbindung in die Lehre direkt in das Studierendenprogramm ein.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Eignungsverfahren
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester