Überblick
An der Universität Bayreuth kombiniert der Bachelorstudiengang Recht und Wirtschaft juristische und ökonomische Fachkenntnisse zu einer interdisziplinären Ausbildung. Studierende am Standort Bayreuth lernen, komplexe wirtschaftliche Fragestellungen auch aus rechtlicher Perspektive zu analysieren und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Das Studium bereitet gezielt auf vielseitige Schnittstellenpositionen in Unternehmen, Beratungsgesellschaften oder Finanzinstituten vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle der Fachgebiete Rechts- und Wirtschaftswissenschaft steht im Zentrum dieses interdisziplinären Bachelorstudiengangs, der fundierte Kenntnisse in Jura, BWL und VWL kombiniert. Studierende lernen, wirtschaftliche Zusammenhänge rechtlich zu bewerten und ökonomische Perspektiven in juristische Lösungsansätze einzubeziehen. Der Abschluss kann als eigenständiges Studium oder als Zusatzqualifikation im Rahmen eines Doppelstudiums mit der Rechtswissenschaft erworben werden.
Studieninhalte & Module
Rund zwei Drittel der Lehrveranstaltungen gehören zur Rechtswissenschaft, wobei die Inhalte weitgehend mit den ersten vier Semestern des Staatsexamensstudiengangs Rechtswissenschaft übereinstimmen. Nach der Grundphase bieten insgesamt acht verschiedene Schwerpunktbereiche in der Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre breite Wahlmöglichkeiten.
- Zivilrecht
- Öffentliches Recht
- Strafrecht (in kleinerem Umfang)
- Betriebswirtschaftslehre (BWL)
- Volkswirtschaftslehre (VWL)
- Acht wirtschaftswissenschaftliche Schwerpunktbereiche zur individuellen Vertiefung
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen verfügen über eine vielseitige Basisqualifikation für Tätigkeiten in der freien Wirtschaft und im Dienstleistungssektor. Bei einem reinen Bachelorabschluss liegen die Einsatzbereiche vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen sowie in Finanz- und Beratungsunternehmen. In Kombination mit einem anschließenden oder parallelen Jurastudium erweitern sich die Karrierechancen auf Großkanzleien und internationale Organisationen.
- Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
- Banken und Versicherungsunternehmen
- Kleine und mittelgroße Wirtschaftsunternehmen (insbesondere regional)
- Nationale und internationale Rechtsanwaltskanzleien (bei Doppel- oder Folgestudium)
- Öffentliche Verwaltung und internationale Organisationen
Besonderheiten
Aufgrund der engen Verzahnung innerhalb der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät lassen sich die erbrachten Leistungen auf den Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaft anrechnen. Dadurch dient die Ausbildung auch als integrierte Zusatzqualifikation oder Auffangnetz während eines Jurastudiums. Regelmäßige Vorträge und Workshops von Dozierenden aus der Praxis ergänzen die akademische Ausbildung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
1) Hochschulzugangsberechtigung, 2) Nachweis von Deutschkenntnissen gemäß der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen bei Studienbewerberinnen und Studienbewerbern, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in deutscher Sprache erworben haben
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester