Überblick
Der Bachelorstudiengang Medienwissenschaft und Medienpraxis an der Universität Bayreuth verknüpft die wissenschaftliche Analyse von Medien mit einer gezielten praktischen Ausbildung. Studierende beleuchten die kulturelle sowie historische Bedeutung verschiedener Medienformen und lernen gleichzeitig, eigene mediale Projekte umzusetzen. Der Standort Bayreuth bietet dafür eine dynamische Lernumgebung mit modernen Labor- und Arbeitsmöglichkeiten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Universität Bayreuth verbindet dieser Studiengang fundierte medienwissenschaftliche Theorie mit anwendungsorientierter Medienpraxis. Studierende untersuchen die historischen und kulturellen Dimensionen von Medien und erlernen gleichzeitig die eigenständige Konzeption sowie Umsetzung audiovisueller Formate und Computerspiele. Ein individuell wählbares Kombinationsfach ermöglicht bereits im Bachelor eine gezielte fachliche Profilierung.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung gliedert sich in wissenschaftliche Grundlagen, praktische Projektarbeit sowie ein begleitendes Ergänzungsfach:
- Theoretisch-historische Grundlagen: Mediengeschichte, Medientheorie sowie die ästhetisch-analytische Untersuchung medialer Erscheinungsformen und Prozesse.
- Medienpraxis & Gestaltung: Technische und praktische Grundlagen der Audio- und Videoproduktion, Game Design sowie Spieleprogrammierung.
- Kombinationsfach (49 ECTS): Individuelle Vertiefung in Fächern wie Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Germanistik, Geschichte, Musikwissenschaft, Anglistik/Amerikanistik, Arabische und Islamische Sprach- und Kulturstudien, Deutsch als Zweitsprache, Sozial- und Kulturanthropologie oder Theaterdidaktik.
- Wissenschaftliches Arbeiten: Methoden der Recherche, Erstellung von Hausarbeiten und Präsentationen sowie die abschließende Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für redaktionelle, konzeptionelle und kuratorische Tätigkeiten in der Medienbranche oder für die Gründung eigener Medienproduktions-Unternehmen. Die Verbindung aus theoretischer Reflexion und praktischer Gestaltung bereitet auf die dynamischen Anforderungen des Mediensektors vor. Zudem legt der Abschluss das Fundament für ein interdisziplinäres Masterstudium, beispielsweise in den Bereichen Computerspielwissenschaften, Medienkultur und Medienwirtschaft oder Literatur und Medien.
Typische Berufsfelder umfassen:
- Print-, Online-, Radio- und Fernsehredaktionen
- Film- und Games-Produktion
- Verlage und Medienunternehmen
- Kulturmanagement
- Selbstständige Medienproduktion und Projektmanagement
Besonderheiten
- Obligatorisches Praktikum: Ein integriertes Praktikum gewährt Einblicke in potenzielle Berufsfelder und dient der Vernetzung mit Projektpartnern.
- Medienlabore und Übungen: Praktische Lehrformate vermitteln den direkten Umgang mit Medientechnologien und Anwendungssoftware.
- Studentische Initiativen: Ergänzende Möglichkeiten zur Einarbeitung in den Bereichen Film, Ton und Games bieten studentische Arbeitsgruppen auf dem Campus.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester