Überblick
Der interdisziplinäre Verbund-Masterstudiengang Regionalstudien China an der Universität zu Köln verknüpft eine vertiefte chinawissenschaftliche Ausbildung mit einer frei wählbaren Fachdisziplin wie Wirtschaft, Recht oder Politik. Studierende analysieren am Standort Köln die komplexen gesellschaftlichen und ökonomischen Transformationsprozesse des modernen Chinas aus verschiedenen Blickwinkeln. Das Studium bereitet fundiert auf Führungs- und Forschungsaufgaben im deutsch-chinesischen und internationalen Umfeld vor.
Studieninhalte
Wie gestaltet China die globale Ordnung und welche Chancen sowie Risiken entstehen daraus für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in Deutschland und Europa?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Regionalstudien China (Verbund) an der Universität zu Köln verbindet vertiefte Chinakompetenz mit einer vertiefenden Fachwissenschaft. Das forschungsorientierte Studium umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern, verlangt keinen NC (ohne Zulassungsbeschränkung) und führt zum Abschluss Master of Arts. Unterrichtet wird in deutscher und englischer Sprache.
Studieninhalte & Module
Der Studiengang gliedert sich in ein Pflichtfach (54 LP), ein Wahlpflichtfach (36 LP) sowie die Masterarbeit (30 LP). Zu den zentralen Modulen gehören:
- SM 1: Chinesische Fachsprachen (Pflichtmodul)
- SM 2: Medien, Literaturen und Künste Chinas
- SM 3: Philosophie und diskursive Praktiken Chinas
- SM 4: Konzepte der Chinastudien
- SM 5: Moderne chinesische Geschichte, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik
- SM 6: Chinesisches Zivil- und Wirtschaftsrecht
- SM 7: Rechtsstaatsentwicklung und Menschenrechte in China
- Ergänzungsmodule: EM 1 (Mobilität und Praxis) und EM 2 (Selbstlernanteil)
- Wahlpflichtfächer: Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Sozialwissenschaften oder Rechtswissenschaft
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss bildet die Voraussetzung für eine wissenschaftliche Laufbahn in Forschung und Lehre sowie für eine spätere Promotion. Zudem qualifiziert das Studium für Führungsaufgaben in Unternehmen und Organisationen mit strategischem Chinabezug. Typische Berufsfelder sind die Strategieberatung, Außen- und Wirtschaftsverbände, Banken, Logistikunternehmen sowie Ministerien, Botschaften und internationale Organisationen.
Besonderheiten
Es handelt sich um ein fächerübergreifendes Verbundstudium der Philosophischen Fakultät in Kooperation mit der Rechtswissenschaftlichen sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Zudem sind Auslandsaufenthalte in China oder Taiwan vorgesehen, um die Sprach- und Fachkenntnisse im Zielland zu vertiefen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Fachlich einschlägiger Bachelor-Studienabschluss (im Pflichtfach und im gewählten Wahlpflichtfach); modernes Chinesisch mit einem minimalen Wort- und Zeichenschatz von ca. 2.200 Schriftzeichen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester