Überblick
Der Masterstudiengang Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln bereitet Studierende auf leitende sowie forschungsorientierte Aufgaben im Feld der inklusiven Pädagogik vor. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung von Sozialräumen und Versorgungsstrukturen, um gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung nachhaltig zu stärken. Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Reflexion und sozialpolitischer Ausrichtung erwerben die Studierenden umfassende Kompetenzen für komplexe Steuerungs- und Planungsprozesse.
Studieninhalte
Karrierechancen in Leitung und Forschung: Absolvent_innen des Masterstudiengangs übernehmen anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen in Planung, Konzeptentwicklung, Organisationsentwicklung und Forschung, um inklusive Strukturen in Sozialräumen, Verbänden und Kommunen umzusetzen.
Über den Studiengang
Der viersemestrige Vollzeit-Masterstudiengang „Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik“ (M.A.) an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (Standort Münster) umfasst 120 ECTS-Punkte. Er befähigt Studierende dazu, als Expert_innen für Teilhabe und Inklusion gesellschaftliche Veränderungsprozesse auf politischer, sozialräumlicher und organisationaler Ebene aktiv zu gestalten. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung von Unterstützungsstrukturen hin zu einem inklusiven Gemeinwesen und einer personzentrierten Praxis im Kontext aktueller Reformen wie dem Bundesteilhabegesetz.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte umfassen unter anderem folgende Schwerpunkte:
- Inklusion und Teilhabe im Sozialraum: Konzeptionelle Umgestaltung gesellschaftlicher Teilhabebereiche und Abbau von Barrieren.
- Partizipation und Beteiligungsprozesse: Methoden zur Förderung von Selbstbestimmung sowie Kooperation mit Adressat_innen, Selbstvertretungsgruppen, Politik und Verwaltung.
- Forschung und Entwicklung: Empirische Teilhabeforschung, Erforschung der Perspektiven von Menschen mit komplexer Behinderung und Analyse von Exklusionspraktiken.
- Sozialpolitik und Reformprozesse: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und Gestaltung des Wandels von der Institutions- zur Personzentrierung.
- Interdisziplinäre Schnittstellenarbeit: Vernetzung von Heilpädagogik mit der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie dem Gesundheitswesen.
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für Leitungs- und Entwicklungsaufgaben bei Anbietern von Teilhabeleistungen, in der öffentlichen Verwaltung sowie bei politischen Akteuren. Zudem sind Absolvent_innen in der Fachberatung, der Qualifizierung von Personal und in der praxisbezogenen Teilhabeforschung tätig. Sie wirken als Agent_innen für Veränderungsprozesse an den Nahtstellen verschiedener Hilfesysteme.
Besonderheiten
- Internationaler Diskurs: Anbindung an die internationale Wissenschaftscommunity zur Erschließung innovativer Lösungsansätze über den deutschen Sozialpolitik-Kontext hinaus.
- Keine Studiengebühren: Es fällt lediglich der halbjährliche Semesterbeitrag an.
- Bewerbung: Regulärer Bewerbungszeitraum vom 01.12. bis 31.05. mit der Möglichkeit eines Nachrückverfahrens bis zum 31.07.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zulassungsvoraussetzungen:
- eine akademische Qualifikation (Bachelor- oder Diplomabschluss) in der Fachrichtung Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik und benachbarter Disziplinen (Rehabilitationswissenschaften, Rehabilitationspädagogik, Sonderpädagogik, Behindertenpädagogik, Inklusive Pädagogik) oder der Sozialen Arbeit / Sozialpädagogik, der Frühpädagogik und Allgemeinen Erziehungswissenschaft, der Pflege und anderer benachbarter Disziplinen
UND
- eine gute Durchschnittsnote
UND
- die Darstellung der Studienmotivation anhand eines Profilbogens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester