Überblick
Der Masterstudiengang Prozesstechnik an der Hochschule Kaiserslautern vertieft verfahrenstechnische Kenntnisse zur Optimierung und Steuerung industrieller Produktionsabläufe. Neben klassischen Inhalten wie der thermischen Trenntechnik stehen moderne Themen wie Industrie 4.0, Datenanalyse und Anlagensicherheit im Fokus. Absolventinnen und Absolventen werden qualifiziert, anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in der verarbeitenden Industrie zu übernehmen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Prozesstechnik am Fachbereich Maschinenbau der Hochschule Kaiserslautern vertieft ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse zur Gestaltung, Steuerung und Optimierung verfahrenstechnischer Produktionsabläufe. Neben klassischen Kernbereichen stehen moderne Themen wie Industrie 4.0, fortgeschrittene Datenanalyse und Anlagensicherheit im Fokus. Die Ausbildung bereitet gezielt darauf vor, komplexe Industrieanlagen effizient, sicher und nachhaltig zu betreiben.
Typische Studieninhalte & Module
Die Module verknüpfen verfahrenstechnisches Spezialwissen mit digitaler Prozessführung und Sicherheitsmanagement:
- Thermische Trenntechnik: Vertiefende Behandlung komplexer thermischer Grundoperationen und Apparateauslegungen.
- Industrie 4.0 & Datenanalyse: Anwendung moderner Datenanalysewerkzeuge und intelligenter Vernetzung zur Prozessoptimierung.
- Anlagensicherheit: Methoden der Risikobewertung, Sicherheitskonzepte und Explosionsschutz in Industrieanlagen.
- Prozessautomatisierung: Steuerung, Regelung und Simulation dynamischer verfahrenstechnischer Systeme.
- Mehrphasenströmungen & Wärmeübertragung: Vertiefte Phänomenologie und Modellierung industrieller Transportprozesse.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen entwickeln, planen und optimieren verfahrenstechnische Prozesse und Produktionsanlagen in der Chemie-, Pharma-, Bio- oder Lebensmittelindustrie. Sie analysieren Betriebsdaten zur Effizienzsteigerung, setzen Industrie-4.0-Konzepte in der Praxis um und tragen Verantwortung für die Anlagensicherheit sowie das Umweltmanagement. Durch den Masterabschluss qualifizieren sie sich für anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen.
Typische Einsatzbereiche umfassen:
- Prozessentwicklung & Anlagenbau: Konzeption, Auslegung und Inbetriebnahme neuer Produktionsstraßen.
- Betriebs- & Produktionsleitung: Technische Verantwortung für den reibungslosen Ablauf industrieller Herstellungsverfahren.
- Qualitäts- & Sicherheitsmanagement: Überwachung von Umwelt-, Sicherheits- und Qualitätsstandards.
- Forschung & Entwicklung: Erarbeitung innovativer Prozesstechnologien in der Industrie oder an Forschungseinrichtungen (inklusive Promotionsberechtigung).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Ausnahmen bezüglich der Forderung einer einjährigen Berufserfahrung: Insbesondere bei dualen und berufsbegleitenden Studiengängen im Erststudium kann der Prüfungsausschuss auf Basis einer entsprechenden Bestätigung durch den Arbeitgeber über Ausnahmen von dieser Regel entscheiden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester